China ruft zu weltweiter Zusammenarbeit bei Nichtverbreitung auf
Der chinesische UN-Botschafter Fu Cong hat am Montag die Notwendigkeit des Multilateralismus bei der Bewältigung globaler Herausforderungen im Bereich der Nichtverbreitung unterstrichen.
Anlässlich einer Unterrichtung des Sicherheitsrats über den 1540-Ausschuss hob Fu Cong in einer Erklärung die Bedeutung der universellen Sicherheit hervor und erkannte die berechtigten Anliegen aller Nationen an, die Ursachen der Verbreitung zu beseitigen.
Fu erklärte, die Globale Sicherheitsinitiative und die Globale Verwaltungsinitiative Chinas förderten eine gemeinsame, kooperative und nachhaltige Sicherheit. Sie böten wichtige Leitlinien für die Weiterentwicklung der Nichtverbreitungs-Governance durch umfassende Konsultationen und gemeinsame Beiträge zum gegenseitigen Nutzen.
Fu unterstrich die Bedeutung internationaler Rechtsinstrumente wie des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen, des Übereinkommens über biologische Waffen sowie der Resolution 1540 des Sicherheitsrats. Er forderte die Mitgliedstaaten nachdrücklich dazu auf, ihre nationalen Kapazitäten in den Bereichen Gesetzgebung und institutionelle Regelungen zur Nichtverbreitung zu stärken.
Der chinesische Gesandte äußerte zudem Bedenken hinsichtlich neuer Technologien wie KI, Genom-Editierung und synthetischer Biologie. Diese bringen neue Sicherheitsrisiken mit sich und könnten für Nichtverbreitungsaktivitäten missbraucht werden. Er betonte die Notwendigkeit globaler Rahmenwerke zur Regulierung dieser Technologien.











