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Chinas Frühlingsblüten lösen Tourismusboom aus und bringen neue Geschäftsmodelle hervor

CRI  |  
19.03.2026

Frühlingsblüten ziehen in ganz China Rekordbesuchermengen an. Millionen Menschen strömen an Flussufer, Hänge und auf Märkte, während lokale Behörden neue Programme zur Förderung von Tourismus und Konsum auflegen.

In Tianjin ist ein von Pfirsichbäumen gesäumter Spazierweg am Flussufer in den vergangenen Tagen zu einem Besuchermagneten geworden. Aus der Vogelperspektive wirkt der geschwungene Weg wie ein rosafarbenes Band, das sich entlang des Ufers legt.

Die örtlichen Behörden kurbeln den Tourismus in diesem Jahr mit interaktiven Angeboten an, darunter Fotospots, Kostümverleih und Aufführungen auf Flussbooten. Außerdem wurden kostenlose, maßgeschneiderte Shuttlebuslinien eingerichtet, die wichtige Sehenswürdigkeiten miteinander verbinden. Allein am vergangenen Wochenende wurden mehr als 140.000 Besucher registriert.

Im Ort Yingping in der ostchinesischen Provinz Shandong locken Aprikosenblüten zahlreiche Besucher an. Die Hügel haben sich zu einem beliebten Frühlingsziel entwickelt, während der lokale Tourismus weiter an Dynamik gewinnt.

„Ich bin wirklich glücklich, hier zu sein. Die Aprikosenblüten sind wunderschön, und ich bin wie geplant mit Freunden hierhergekommen, um Fotos zu machen“, sagte die Besucherin Zhang Ru.

In den vergangenen Jahren hat Yingping den ländlichen Tourismus gefördert, indem das Betrachten der Aprikosenblüten mit Obstpflücken kombiniert wurde. So entwickelte sich die Gegend zu einem beliebten Ausflugsziel und stärkt zugleich lokale Industrien sowie die Wiederbelebung des ländlichen Raums.

„Wir nutzen unsere ausgedehnten Aprikosenblüten als Anziehungspunkt, um das Interesse der Besucher in tatsächliche Besucherströme umzuwandeln und den ländlichen Tourismus wirklich zum Aufblühen zu bringen“, sagte Li Zhen, eine Mitarbeiterin der Gemeinde.

Im bergigen Hinterland des Kreises Tongbai in der Stadt Nanyang in der zentralchinesischen Provinz Henan stehen derzeit weite Flächen mit wilden Kirschblüten in voller Blüte. Die rosa und weißen Blüten bilden einen starken Kontrast zu den sattgrünen Teeplantagen und ziehen zahlreiche Besucher in die ländlichen Regionen.

Die Mischpflanzung von Kirschbäumen und Teesträuchern verbessert nicht nur das Landschaftsbild, sondern sichert auch die Lebensgrundlagen der Bevölkerung, verbessert die Bodenqualität und verhindert Bodenerosion. Da sich die Frühlingstee-Ernte nähert, sorgt der Blütentourismus zugleich für wachsende Angebote wie Teepflück-Erlebnisse, Teeverkostungen und Homestay-Unterkünfte und gibt der ländlichen Revitalisierung neuen Schwung.

Im Bezirk Wudu der Stadt Longnan in der nordwestchinesischen Provinz Gansu stehen Kirschbäume ebenfalls in voller Blüte. Besucher schlendern zwischen den Blüten und machen Fotos im milden Frühlingswetter. Die Behörden nutzen die Blütenpracht gezielt, um den ländlichen Tourismus und die lokale Wirtschaft anzukurbeln.

„In diesem Jahr wurde es in Wudu früh warm. Der Anblick der wunderschönen Kirschblüten hat meine Stimmung wirklich gehoben“, sagte die Besucherin Li Ting.

In Lanzhou, der Hauptstadt der Provinz Gansu, ziehen Blumenmärkte und Blumenausstellungen ebenfalls große Menschenmengen an. Floristen stellen neue Geschäftsmodelle vor – von Blumenvermietung bis hin zu individuell gestalteten Miniaturgärten – und bringen so ein Stück Natur in den Alltag der Menschen.


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Quelle: CRI

Schlagworte: China,Frühlingsblüten,Tourismusboom