Russland warnt Japan vor Remilitarisierung und fordert Einhaltung pazifistischer Grundsätze
Japan sollte aus der Geschichte lernen und sich an die pazifistischen Bestimmungen seiner Verfassung halten, wenn es die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen will. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Mittwoch.
Bei einer regulären Pressekonferenz sagte Sacharowa, Japan habe konsequent Schritte in Richtung Remilitarisierung unternommen, darunter die Beschaffung von Angriffswaffen wie Marschflugkörpern, die nicht als Verteidigungswaffen eingestuft werden könnten.
Russland habe Japan wiederholt vor den zerstörerischen Folgen stark steigender Militärausgaben gewarnt, insbesondere wenn es um den Erwerb von Waffen gehe, die eine potenzielle Bedrohung für die nationale Sicherheit benachbarter Länder, einschließlich Russlands, darstellen könnten.
Laut Sacharowa hätten Japans Maßnahmen äußerst negative Auswirkungen auf die regionale und globale Stabilität, verschärften die Spannungen im asiatisch-pazifischen Raum und könnten eine neue Runde des Wettrüstens auslösen.











