Mehr Bäume zur Eindämmung der Taklamakan-Wüste in Xinjiang gepflanzt
In der Stadt Kunyu im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang im Nordwesten Chinas haben die Menschen ein Projekt gestartet, um nahezu 2.700 Hektar Sandfläche am Rand der Taklamakan-Wüste zu begrünen.
Dabei werden Sanddünen eingeebnet und ein Netz von Tröpfchenbewässerungsleitungen verlegt, um die grüne ökologische Barriere rund um die zweitgrößte Wüste der Welt weiter zu verstärken.
Die 3.046 Kilometer lange grüne ökologische Barriere in Xinjiang, die im November 2024 fertiggestellt wurde, umschließt die Taklamakan-Wüste wie ein „grüner Gürtel“ und dient der Eindämmung der Sandausbreitung. Sie ist die weltweit längste Anlage dieser Art und wurde von der World Federation of Engineering Organizations in die Liste der „Top 10 Global Engineering Achievements 2025“ aufgenommen.
Kunyu gehört zu den 21 zentralen Kreisen und Städten entlang dieses Grüngürtels, die nach Abschluss des Projekts zur Sandblockierung nun mit der Erweiterung der Barriere begonnen haben.
„Wir haben die grobe Einebnung der Sandflächen inzwischen abgeschlossen. Als Nächstes werden wir Rohrleitungen verlegen und mit der Wasserversorgung beginnen. Unser Plan ist es, 670 Hektar Sanddünen zu planieren und sie bis zum 10. April für die Bepflanzung vorzubereiten“, sagte Zhang Liping, technischer Leiter des Unterstützungsprogramms der Stadt Kunyu für das Projekt zum Aufbau eines sandblockierenden Grüngürtels in der Taklamakan-Wüste.
„Die 2.700 Hektar neu erschlossene Fläche werden mit Sauerdattelbäumen bepflanzt, kombiniert mit einem Staffel- bzw. Zwischenanbau von Färberwaid-Wurzeln. Auf der gesamten Fläche setzen wir hocheffiziente wassersparende Bewässerungstechnologien ein und verwenden organische Düngemittel zur Bodenverbesserung, um die Desertifikation zu verlangsamen und die Auswirkungen von Wind und Sand auf umliegende Nutzpflanzen zu reduzieren“, erklärte Ma Junquan, Direktor des Zentrums für Stadt- und Umweltschutz der Gemeinde Yuquan in Kunyu.
In einem weiteren Wüstengebiet der Stadt Kunyu werden im Rahmen eines separaten Aufforstungsprojekts zusätzlich 670 Hektar bepflanzt.
Schätzungen zufolge wird die Stadt im Laufe dieses Jahres während der Frühjahrs- und Herbstpflanzsaison insgesamt rund 800 Hektar mit Bäumen bepflanzen.
„Wir haben uns für Arten wie Saxaul, Pappeln, Rote Tamarisken und Ölweiden entschieden – alles einheimische Pflanzen. Der Hauptgrund für diese Auswahl ist, dass sie über vergleichsweise tiefreichende Wurzelsysteme verfügen und eine höhere Überlebensrate aufweisen“, sagte Yusupujiang Yakupu von der Behörde für natürliche Ressourcen und Planung der Stadt Kunyu.
„Ich bin sehr froh, hier Bäume für unsere Taklamakan-Wüste pflanzen zu können. Ich hoffe, dass die Bäume, die wir heute pflanzen, dazu beitragen, Sandstürme einzudämmen“, sagte die freiwillige Studentin Shi Jiru.











