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Wang Yi drängt auf Maßnahmen zur Verhinderung einer Eskalation des Nahostkonflikts

CRI  |  
23.03.2026

Die Eindämmung des Nahostkonflikts und die Verhinderung einer Einmischung von außen haben derzeit oberste Priorität. Dies betonte Chinas Außenminister Wang Yi am Freitag in einem Telefongespräch mit Emmanuel Bonne, dem diplomatischen Berater des französischen Präsidenten.

Wang erläuterte Chinas Position und warnte vor einer zunehmenden Verschärfung der Lage im Nahen Osten. Die Ausweitung der Kampfhandlungen gefährde nicht nur die Stabilität der globalen Energieversorgung, sondern habe bereits zu einer schweren humanitären Krise geführt.

Der Einsatz von Gewalt werde das Problem nicht lösen, und ein ungerechter Krieg dürfe nicht weitergeführt werden. Angesichts der kritischen Lage sollten China und Frankreich als ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats ihre strategische Kommunikation und Koordination verstärken, die UN-Charta und das Völkerrecht entschlossen verteidigen und verhindern, dass die Welt in das „Recht des Dschungels“ zurückfällt, so Wang.

Bonne seinerseits legte seine Einschätzung der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten dar, darunter die Lage im Iran und im Libanon. Er betonte, dass Frankreich und China als wichtige Akteure beide die Vereinten Nationen unterstützten, an das Völkerrecht gebunden seien und auf eine Beilegung von Differenzen durch Dialog setzten.

Frankreich sei bereit, den Austausch und die Zusammenarbeit mit China zu intensivieren, um eine rasche Rückkehr zu Frieden und Stabilität im Nahen Osten voranzutreiben.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Wang Yi,Eskalation,Nahostkonflikt,China