BFA-Jahreskonferenz 2026 setzt bei Veranstaltungsorganisation auf umweltfreundlichen und intelligenten Ansatz
Die Jahreskonferenz 2026 des Boao-Forums für Asien (BFA) verfolgt bei der Veranstaltungsorganisation einen umweltfreundlichen und intelligenten Ansatz: Alle Veranstaltungsorte werden mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt, und es kommen zahlreiche KI-gestützte Systeme zum Einsatz.
Unter dem Motto „Eine gemeinsame Zukunft gestalten: Neue Dynamik, neue Chancen, neue Zusammenarbeit“ findet die diesjährige BFA-Jahreskonferenz von Dienstag bis Freitag in der Küstenstadt Boao in Qionghai, einer Stadt in der südchinesischen Provinz Hainan, statt.
Dieses Jahr markiert den Beginn von Chinas 15. Fünfjahresplan (2026–2030). Es ist das erste volle Jahr seit der Einführung der inselweiten Sonderzollmaßnahmen im Freihandelshafen Hainan (FTP). Zudem jährt sich die Gründung des Forums zum 25. Mal, was weltweite Aufmerksamkeit auf die Veranstaltung lenkt.
Tausende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden an der Konferenz teilnehmen, um das Thema zu erörtern und einen Konsens über die Zusammenarbeit zu erzielen. Die Konferenz konzentriert sich auf vier Kernthemen und umfasst mehr als 50 Unterforen, Rundtischgespräche und Dialogrunden.
Ein zentrales Merkmal der diesjährigen Veranstaltung werden insbesondere umweltfreundliche und intelligente Betriebsabläufe sein. Während der gesamten Konferenz werden alle Veranstaltungsorte zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. Der Gesamtstromverbrauch wird voraussichtlich etwa zwei Millionen Kilowattstunden betragen, wodurch sich die Kohlendioxidemissionen um rund 1.200 Tonnen reduzieren werden. Gleichzeitig kommen erstmals eine Reihe von KI-gestützten Systemen zum Einsatz.
„Wir nutzen eine intelligente Stromversorgungsplattform als ‚zentrales Gehirn‘ zur Koordinierung des Betriebs und setzen Drohnenflotten, intelligente Tunnelinspektionsroboter sowie Roboter zur Inspektion von Unterseekabeln ein, um eine lückenlose Überwachung der Stromversorgungsanlagen zu gewährleisten. Das System ist zudem in der Lage, Fehler zu lokalisieren und die Stromversorgung innerhalb von Millisekunden wiederherzustellen“, erklärte Chen Ruizhong, Leiter des Teams für die Stromversorgungsunterstützung vor Ort beim Forum.
Das Pressezentrum des Forums wurde am Montagnachmittag eröffnet. Mehr als 1.100 Journalisten aus über 20 Ländern und Regionen weltweit haben sich für die Berichterstattung über die Veranstaltung angemeldet.











