Siemens-CEO hebt Chinas Innovationskraft und industrielle Tiefe hervor
Führende Wirtschaftsvertreter haben sich auf dem China Development Forum 2026 optimistisch über die wirtschaftlichen Perspektiven Chinas geäußert und dabei insbesondere den starken Innovationsantrieb, die breite industrielle Basis sowie die langfristige strategische Ausrichtung des Landes hervorgehoben.
Das zweitägige Forum, das am Sonntag und Montag in der chinesischen Hauptstadt Beijing stattfand, zog hochrangige Führungskräfte, Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger aus aller Welt an. In ihren Beiträgen betonten sie Chinas wirtschaftliche Stabilität vor dem Hintergrund zunehmender globaler Unsicherheiten.
Der Vorstandsvorsitzende von Siemens, Roland Busch, erklärte, die industrielle Tiefe Chinas mache das Land zu einem zentralen Innovationsstandort.
„China verfügt über die breiteste industrielle Basis der Welt. Wer Innovation wirklich vorantreiben und der Entwicklung voraus sein will, findet in China die besten Voraussetzungen“, sagte Busch.
Severin Schwan, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Schweizer Pharmakonzerns Roche, hob insbesondere die langfristige Planung Chinas als entscheidenden Vorteil für internationale Investoren hervor.
„Eine der großen Stärken Chinas ist seine Fähigkeit, langfristig zu denken. Für Unternehmen ist es entscheidend, sich auf ein stabiles Umfeld verlassen zu können. Genau diese Stabilität bietet China. Das ist ein wesentlicher Standortvorteil“, so Schwan.
Der Anfang des Monats vorgestellte 15. Fünfjahresplan Chinas skizziert neue Entwicklungswege in Zukunftsindustrien. Dazu zählen Pilotzonen ebenso wie der Aufbau global einflussreicher Wissenschafts und Technologieunternehmen. Im Rahmen des Forums wurde erneut betont, dass Chinas Modernisierung nicht nur die inländische Widerstandsfähigkeit stärkt, sondern auch neue Chancen für die internationale Zusammenarbeit eröffnet.











