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Hohe Preis-Leistungs-Verhältnis als Schlüsselvorteil chinesischer KI-Modelle

CRI  |  
24.03.2026

Die von chinesischen Technologieunternehmen entwickelten großen künstlichen Intelligenz-Modelle (KI) mit hohem Preis-Leistungs-Verhältnis ziehen immer mehr Nutzer im In- und Ausland an.

Daten der führenden globalen KI-Plattform OpenRouter zeigten, dass API-Aufrufe beziehungsweise Nutzerzugriffe auf chinesische große Modelle im Februar erstmals die US-Niveaus überstiegen, was den wachsenden Einfluss Chinas im globalen KI-Ökosystem unterstreicht.

Chinesische Modelle belegen drei der fünf weltweit führenden Plätze nach Nutzung. MiniMax M2.5, Moonshots Kimi K2.5 und DeepSeek V3.2 stehen vor allem aufgrund ihres hohen Preis-Leistungs-Verhältnisses an der Spitze, so die Plattform.

„Zum Beispiel würde es mich fünf bis zehn Minuten kosten, eine solche E-Commerce-Website zu erstellen. Sie ist sehr effizient und preiswert. Da die Modellgröße klein ist, sind die Kosten nicht hoch, etwa drei bis fünf Yuan, was deutlich günstiger ist“, sagte Liang Li, Produktmanagerin bei MiniMax, einem Unternehmen für multimodale Modelle und KI-native Produkte.

MiniMax M2.5 stand fünf Wochen in Folge an der Spitze der globalen Aufrufvolumen-Charts.

„Im Vergleich dazu kosten ausländische Modelle mit denselben Fähigkeiten mehr als das Zehnfache unseres Preises. Wenn Nutzer ähnliche Leistungen zu einem deutlich niedrigeren Preis sehen, wählen sie natürlich uns. Wir hoffen, dass mehr Menschen künstliche Intelligenz nutzen können, ohne dass dies eine hohe Kostenbelastung bedeutet“, sagte Yan Yijun, Vizepräsident von MiniMax.

Der erste entscheidende Faktor für das hohe Preis-Leistungs-Verhältnis ist technologische Innovation. Einfach gesagt bedeutet dies, dieselbe Aufgabe mit weniger Tokens, den vom KI-Modell verarbeiteten Dateneinheiten, zu erledigen.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Energievorteil. Eine stabile Energieversorgung und niedrige Strompreise tragen zu einer wettbewerbsfähigeren Kostenbasis für Chinas KI-Industrie bei.

„In China haben wir große Mengen Energie zu niedrigen Preisen. Dies war wirklich eine strategische Langzeitplanung, die bereits früher umgesetzt wurde und heute die KI-Industrie unterstützt. So lassen sich die Preise für Strom, aber auch für KI, erschwinglich halten“, sagte Giacomo Ficari, Leiter des internationalen Geschäfts für Kimi, einen KI-Chatbot bei Moonshot AI, einem KI-Unternehmen mit Sitz in Beijing.

„Betrachtet man die Entwicklung des Rechenleistungsmarktes, gibt es im Grunde zwei Modelle. Das eine ist die Einzelkarte mit einem Preis von etwa zehn Yuan pro Stunde. Das andere wird nach Tokens abgerechnet. Auf Basis von Millionen Tokens ist es viel günstiger. Inländische Produkte kosten 0,2 Yuan pro Million Tokens“, erklärte Sun Tao, Präsident von Worki, einem Cloud-Dienstleister.

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Quelle: CRI

Schlagworte: künstliche Intelligenz,Energieversorgung,Cloud