China: Japan soll Einbruch in chinesische Botschaft gründlich untersuchen

China hat Japan erneut aufgefordert, den Einbruch in die chinesische Botschaft in Tokio gründlich zu untersuchen.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, sagte am Mittwoch, die japanische Seite solle den Vorfall, bei dem eine Person in die chinesische Botschaft in Japan eingedrungen sei, unverzüglich und gründlich untersuchen, den Täter bestrafen und umfassend Rechenschaft über den Vorfall ablegen.
Dieser Vorfall zeige einmal mehr, wie stark rechtsextreme Strömungen und Kräfte in Japan um sich griffen und dass der „Remilitarisierung“ zu einer bedrohlichen Entwicklung geworden sei. Er offenbare zudem die tiefgreifenden negativen Auswirkungen der falschen Politik der japanischen Regierung in Bezug auf zentrale Kernfragen der chinesisch-japanischen Beziehungen, wie die Geschichte und Taiwan sowie die mangelnde Kontrolle und Ausbildung der Angehörigen der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte, wodurch diese ihrer Verantwortung für die Sicherheit der chinesischen Botschaft, Konsulate und Diplomaten nicht nachgekommen seien.
Zu den verzerrten Darstellungen der Geschichte in japanischen Schulbüchern sagte Lin, China habe bei der japanischen Seite ernsthaften Protest gegen die Schulbücher eingelegt, die ab 2027 für Schüler der Oberstufe vorgesehen seien.












