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China Development Forum

Führende deutsche Unternehmen wollen Investitionen in innovativen chinesischen Markt erhöhen

CRI  |  
26.03.2026

Mehrere führende deutsche Unternehmen haben angekündigt, ihre Investitionen in China auszuweiten und ihr Engagement in den strategischen Industrien des Landes zu verstärken. Damit wollen sie die Chancen nutzen, die sich aus dem im 15. Fünfjahresplan (2026–2030) verankerten Kurs eines qualitativ hochwertigen Wachstums Chinas eröffnen.

Unter den vielen Teilnehmenden des kürzlich zu Ende gegangenen China Development Forum in Beijing, das hochrangige Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftler aus aller Welt zusammenbrachte, befanden sich auch Führungskräfte deutscher Unternehmen.

Auf dem Forum wurden die Vision und Richtung der Entwicklung Chinas im Zeitraum des 15. Fünfjahresplans dargelegt. Der 15. Fünfjahresplan ist eine Blaupause, die die sozioökonomischen Entwicklungsziele des Landes bis Ende des Jahrzehnts in großen Zügen festlegt.

Vor dem Hintergrund der globalen wirtschaftlichen Turbulenzen und steigenden geopolitischen Spannungen sagten internationale Wirtschaftsführer auf dem Forum, dass Chinas Bekenntnis zur Öffnung sie ermutige. Man sei der Überzeugung, dass das stabile Wachstum des Landes eine starke Plattform für Investition und Zusammenarbeit biete.

Des Weiteren kamen am Sonntag die Spitzenvertreter von Bosch, BASF und Volkswagen zu einem Gespräch mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao zusammen. Bei dem Treffen unterstrichen sie ihr anhaltendes Engagement für den chinesischen Markt und wiesen auf die Schlüsselrolle hin, die innovationsgetriebenes Wachstum bei der Entfaltung neuer Nachfrage spiele.

Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, erläuterte den Ausbau der China-Präsenz seines Unternehmens: „Wir haben bislang rund 60 Milliarden Yuan RMB (über 8,7 Milliarden US-Dollar) investiert und treiben unsere Aktivitäten in den Schlüsselbereichen konsequent voran. Bereits im vergangenen Januar haben wir den Grundstein für ein neues Werk für elektrische Achsenantriebe gelegt – diesmal für leichte Nutzfahrzeuge. Die Produktion soll dort 2027 anlaufen. Im September folgte die Ankündigung einer auf fünf Jahre angelegten Investition von zehn Milliarden Yuan RMB in Suzhou. Ich habe den Standort selbst besucht; er ist bereits in Betrieb und wird in den kommenden Jahren für intelligente Fahrsysteme und Smart Cockpits weiter ausgebaut.“

Markus Kamieth, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE, wies auf die lange Geschichte des Unternehmens in China hin und sprach über die Bedeutung des BASF-Werks in Zhanjiang in Südchina, das noch diese Woche den Betrieb aufnehmen wird. „Wir sind seit mehr als 140 Jahren in China tätig – China hatte für uns als Unternehmen stets höchste Priorität. Diese Woche schlagen wir das nächste Kapitel unserer erfolgreichen Geschichte in China auf“, sagte Kamieth.

Laut einer von der Deutschen Handelskammer in China veröffentlichten Geschäftsklima-Umfrage für 2025-2026 wollen 93 Prozent der Befragten ihr Engagement auf dem chinesischen Markt aufrechterhalten, was einen größeren Optimismus als vor einem Jahr widerspiegelt. Etwa 65 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie zuversichtlich über Chinas Wirtschaftsentwicklung in den nächsten fünf Jahren seien.

„Ein wesentlicher Punkt des 15. Fünfjahresplans ist: Durch hohe Qualität entstehen Märkte, aus Märkten neue Technologien, aus neuen Technologien neue Industrien – und das wirkt sich positiv auf die Wirtschaft aus“, sagte Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG.

Chinas aktueller Fünfjahresplan legt großen Wert auf Innovation in Wissenschaft und Technologie, ein Bereich, von dem viele glauben, dass er erheblichen Raum für die globale Zusammenarbeit eröffnet.

„China ist ein Innovationsmarkt, ein Entwicklungsmarkt. Wir sind hier mit zahlreichen Technikzentren vertreten, und unsere Mitarbeiter vor Ort arbeiten mit hohem Innovationsgeist an zukunftsweisenden Technologien – nicht nur für China, sondern für die ganze Welt“, so Hartung.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Unternehmen,Markt,China