Erbe chinesischer Porzellankunst hält Familientradition aufrecht
Das Foto zeigt vom „sprachlosen Buddha“ inspirierte Kultur- und Kreativprodukte im Atelier von Zeng Rui in Jingdezhen in der Provinz Jiangxi in Ostchina, 12. März 2026. (Xinhua/Zhou Mi)
Eine Porzellanskulptur eines Arhats, die im Jingdezhen China Ceramics Museum ausgestellt ist, erlangte im Internet Berühmtheit, nachdem Internetnutzer ihr wegen ihres liebenswert charmanten Gesichtsausdrucks den Spitznamen „sprachloser Buddha“ gegeben hatten. Das Kunstwerk wurde vor mehr als 80 Jahren von Zeng Longsheng geschaffen, einem Meister der chinesischen Porzellankunst, der eine lange Familientradition im Bereich der Porzellanskulpturen begründete.
Der 36-jährige Zeng Rui ist der Erbe der Familientradition in vierter Generation. Im Jahr 2011 kehrte er in seine Heimat zurück, um bei seinem Vater die Porzellankunst zu erlernen, und eignete sich verschiedene Techniken der Herstellung von Skulpturen an. Nachdem der „sprachlose Buddha“ im Jahr 2023 viral gegangen war, gründete Zeng ein Atelier, um das Originalwerk nachzubilden und davon inspirierte Kultur- und Kreativprodukte zu entwickeln. Für Zeng Rui ist Tradition die Grundlage. Indem klassische Themen und Techniken bewahrt und gleichzeitig für ein zeitgenössisches Publikum neu interpretiert werden, kann altehrwürdige Kunst wiederbelebt werden.











