Natürliche Ressourcen
Chinas Böden bestehen 30-jährigen geologischen „Gesundheitscheck“
Chinas Böden sind in den vergangenen drei Jahrzehnten produktiver und ökologisch widerstandsfähiger geworden. Dies geht aus einem umfassenden „Gesundheitscheck“ der Böden des Landes hervor, der vom Chinesischen Geologischen Dienst des Ministeriums für natürliche Ressourcen veröffentlicht wurde.

Das Drohnenfoto zeigt eine Erntemaschine bei der Reisernte auf einem Feld im Dorf Moqiao in der südchinesischen Stadt Haikou. (7. Juni 2025, Xinhua)
Der kürzlich veröffentlichte „Nationale Geochemische Überwachungsbericht für Boden 2025“ analysierte über 500.000 Datensätze der landesweiten geochemischen Überwachung zwischen 1995 und 2023. Er zeigt, dass fast 30 Jahre Naturschutzbemühungen die Zusammensetzung des Bodens physisch verändert haben.
„Die landesweite geochemische Analyse zeigt, dass im Jahr 2023 92,6 Prozent der Landflächen als mittelmäßig oder besser eingestuft wurden – ein Anstieg um 0,4 Prozentpunkte im Vergleich zu 1995“, sagte Peng Min, ein Forscher beim Chinesischen Geologischen Dienst, der die Studie leitete.
Peng erklärte, dass Chinas kontinuierliche Umsetzung großer Projekte zum Schutz und zur Wiederherstellung der Ökologie, darunter das „Drei-Norden-Schutzwaldprojekt“, die Umwandlung von Ackerland in Wälder und die Förderung wassersparender Technologien, wahrscheinlich zu dieser Verbesserung beigetragen hätten.
Ein zentrales Ergebnis des Berichts ist die Stabilität der „Skelett“-Elemente des Bodens wie Silizium, Aluminium, Eisen und Magnesium. Diese Mineralien bilden die physische Struktur der Erde. Wenn diese Elemente erschöpft oder unnatürlich hoch sind, könne der Boden „zerfallen“, was zur Wüstenbildung oder Versalzung führt, meinte Peng.
Die Stabilität dieses Gerüsts beweise, dass die physische Grundlage des chinesischen Bodens trotz jahrzehntelanger intensiver Nutzung weitgehend intakt geblieben ist, fügte er hinzu.
Während des 28-jährigen Überwachungszeitraums stiegen die Werte wichtiger Makronährstoffe für das Pflanzenwachstum – wie Stickstoff, Phosphor und Kalium – sowie wichtiger Mikronährstoffe für Pflanzen und die menschliche Gesundheit, einschließlich Mangan und Jod, leicht an. Diese Elemente sind entscheidend für den Ernteertrag und die Ernährungsqualität.
Eine der bedeutendsten Verbesserungen war der Anstieg des „organischen Kohlenstoffs“, der zwischen 1995 und 2023 von 6,7 auf 7,8 Gramm pro Kilogramm Boden zunahm.
Organischer Kohlenstoff wirkt wie ein natürlicher Schwamm und ein Magnet. Er hilft dem Boden, während Dürreperioden Wasser zu speichern und verhindert, dass teure Düngemittel bei starkem Regen in Flüsse gespült werden. Peng sagte, dass ein höherer Gehalt an organischem Kohlenstoff durch Kohlenstoffbindung infolge der pflanzlichen Photosynthese zu einem positiven Kreislauf beitrage.
Die dramatischste Veränderung ereignete sich auf dem Qinghai-Xizang-Plateau, wo der Gehalt an organischem Kohlenstoff um über 141 Prozent anstieg. Diese hochgelegene Region fungiert als riesige „Kohlenstoffsenke“ und absorbiert Treibhausgase mit beschleunigtem Tempo.
Die Forscher führen dies auf einen Trend zu „wärmerem und feuchterem“ Klima in der Region zurück, kombiniert mit wissenschaftlicheren Weidepraktiken, die es dem empfindlichen Alpengras ermöglichen, sich zu erholen und mehr Kohlenstoff zu binden.
Cheng Hangxin, ein weiterer Forscher am Chinesischen Geologischen Dienst, sagte, der Anstieg deute auf eine anhaltende ökologische Verbesserung auf dem Plateau hin.












