China ergreift Gegenmaßnahmen gegen japanischen Abgeordneten Keiji Furuya
China hat beschlossen, Gegenmaßnahmen gegen den japanischen Abgeordneten Keiji Furuya, als Reaktion auf dessen häufige Besuche in der chinesischen Region Taiwan, zu ergreifen. Dies geht aus einer am Montag auf der Webseite des chinesischen Außenministeriums veröffentlichten Erklärung hervor.
Trotz Chinas entschiedener Ablehnung habe Furuya Taiwan wiederholt besucht, sich mit separatistischen Kräften für eine „Unabhängigkeit Taiwans“ verbündet, damit schwerwiegend gegen das Ein-China-Prinzip und den Geist der vier politischen Dokumente zwischen China und Japan verstoßen, sich massiv in Chinas innere Angelegenheiten eingemischt sowie Chinas Souveränität und territoriale Integrität untergraben, hieß es in der Erklärung weiter.
Die chinesische Seite habe gemäß dem chinesischen Gesetz gegen ausländische Sanktionen beschlossen, folgende Gegenmaßnahmen zu ergreifen: Das bewegliche und unbewegliche Vermögen sowie alle anderen Arten von Vermögenswerten, die mit Furuya in China in Verbindung stünden, würden eingefroren, Organisationen und Einzelpersonen auf chinesischem Gebiet sei es untersagt, Transaktionen, Kooperation und andere Aktivitäten mit Furuya durchzuführen und Furuya würden keine Visa erteilt und ihm werde die Einreise nach China (einschließlich Hongkong und Macao) verweigert.
Die Entscheidung trat demnach am Montag in Kraft.











