Japan stationiert erstmals Langstreckenraketen für „Gegenangriffe“
Japan hat erstmals Langstreckenraketen stationiert, die Angriffe auf feindliche Stützpunkte ermöglichen. Dies gab der japanische Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi am Sonntag bekannt. Der Schritt markiert eine deutliche Abkehr von der bisherigen sicherheitspolitischen Doktrin der ausschließlich defensiven Ausrichtung.
Wie das japanische Verteidigungsministerium mitteilte, wurden sowohl die landgestützte Anti-Schiffs-Rakete vom Typ 25 als auch die Hochgeschwindigkeits-Gleitrakete vom Typ 25 in Dienst gestellt. Stationiert sind die Systeme in der Garnison Kengun in der Präfektur Kumamoto sowie in der Garnison Fuji in der Präfektur Shizuoka.
Die landgestützte Rakete vom Typ 25 verfügt über eine Reichweite von rund 1.000 Kilometern und kann damit Ziele weit außerhalb des japanischen Staatsgebiets erreichen. Dies unterstreicht ihr erhebliches offensives Einsatzpotenzial.











