Iranischer Präsident Massud Peseschkian ruft US-Bevölkerung zur Ablehnung von Kriegspropaganda auf
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat die US-Bevölkerung dazu aufgerufen, das „Blendwerk der Kriegspropaganda“ zu durchschauen und „absichtlich fabrizierte Bedrohungen“ zurückzuweisen. Dies schrieb er am Mittwoch in einem öffentlichen Brief an die amerikanische Bevölkerung.
Zugleich betonte Peseschkian, der Iran hege keine Feindseligkeit gegenüber der amerikanischen Zivilbevölkerung.
Am selben Tag erklärte US-Präsident Donald Trump, die Vereinigten Staaten würden ihre Militäreinsätze gegen den Iran „sehr bald“ beenden. Sollte es jedoch erforderlich sein, könnten weiterhin „gezielte Operationen“ durchgeführt werden. In einem Exklusivinterview mit der Nachrichtenagentur Reuters kündigte Trump zudem einen baldigen Abzug aus dem Iran an, ohne jedoch einen konkreten Zeitplan zu nennen.
Wie die The New York Times unter Berufung auf einen Vertreter des US-Verteidigungsministeriums berichtete, plant das US-Militär die Entsendung von 18 zusätzlichen A-10-Angriffsflugzeugen in den Nahen Osten. Damit würde sich die Zahl der dort stationierten Maschinen dieses Typs verdoppeln.
Die The Washington Post meldete am selben Tag, das US-Militär habe Präsident Trump bereits einen Plan zur Sicherstellung von rund 1.000 Pfund (etwa 453,6 Kilogramm) hochangereicherten Urans vorgelegt. Experten zufolge wäre die Umsetzung dieses Vorhabens jedoch äußerst schwierig.











