Trump deutet verlängerte Frist für Iran zu Wiederöffnung von Straße von Hormus an
US-Präsident Donald Trump hat eine erneute Verlängerung der Frist für den Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus angedeutet.
Trump schrieb am Sonntag in den sozialen Medien: „Dienstag, 20:00 Uhr Eastern Time!“ – eine Botschaft, die auf eine mögliche Verlängerung der Frist für den Iran hindeutet.
Trump hatte am 21. März damit gedroht, iranische Kraftwerke „zu treffen und auszulöschen“, sollte der Iran die Meerenge nicht innerhalb von 48 Stunden vollständig öffnen. Zwei Tage später verschob er die Angriffe auf die Kraftwerke um fünf Tage und behauptete, „produktive Gespräche“ mit Teheran geführt zu haben.
Am 26. März verschob der US-Präsident die Frist erneut und erklärte, er werde die geplanten Angriffe auf iranische Energieanlagen für zehn Tage aussetzen, bis zum 6. April um 20:00 Uhr Eastern Time. Am Samstag hatte Trump bekräftigt, dass der Iran 48 Stunden Zeit habe, um eine Einigung über die Öffnung der Meerenge zu erzielen oder sich auf die „Hölle“ gefasst machen müsse.
In seinem Beitrag von Sonntag schien Trump jedoch anzudeuten, dass er die Frist noch einmal verlängern werde.
In einem früheren Beitrag am gleichen Tag hatte der US-Präsident gedroht, Dienstag werde für den Iran „Kraftwerks-Tag und Brücken-Tag in einem“ sein und hatte den Iran erneut aufgefordert, die Straße von Hormus zu öffnen.
In einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ am Sonntag drohte Donald Trump, alle Kraftwerke des Iran zu zerstören, sollten die Führer des Landes nicht zustimmen, die Meerenge bis Dienstagabend wieder zu öffnen.
Trumps Optimismus scheint jedoch von der anderen Seite nicht geteilt zu werden. Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Fars berichtete am Freitag unter Berufung auf eine Quelle, der Iran habe einen US-Vorschlag für einen 48-stündigen Waffenstillstand abgelehnt, der vor Kurzem über eines seiner „befreundeten Länder“ übermittelt worden sei.











