Sandbekämpfungsprojekt in der Taklamakan-Wüste in Xinjiang nimmt Fahrt auf
Im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang im Nordwesten Chinas wird das Projekt zur Sandbekämpfung in der Taklamakan-Wüste nun vollständig umgesetzt, um die grüne Schutzbarriere am Rand der Wüste weiter zu stärken.
In diesem Jahr plant die Präfektur Hotan in Xinjiang, mehr als 2,23 Millionen Mu (über 148.700 Hektar) Land Wüste zu sanieren, darunter 266.900 Mu (etwa 17.793 Hektar) durch künstliche Aufforstung sowie 150.700 Mu (mehr als 10.046 Hektar), auf denen im Frühjahr Bäume gepflanzt werden sollen.
Mit dem Einzug des Frühlings treffen Planierraupen als Erste an den Wüstenbekämpfungsstandorten ein. Nach der ersten Einebnung glätten und verdichten Motorgrader, die den Planierraupen folgen, die Sandoberfläche mehrfach, sodass das Land für die Pflanzung von Bäumen vorbereitet wird. Pflanzmaschinen werden in der Region inzwischen häufig eingesetzt, da sie das Bäumepflanzen erheblich erleichtern. Man muss lediglich die Setzlinge in die vom Grabenpflug gezogenen Furchen legen, während gleichzeitig das Tropfbewässerungsband verlegt wird.
Eine einzige zweispurige Pflanzmaschine kann an einem einzigen Tag mehr als 13.000 Bäume setzen – über zehnmal effizienter als herkömmliche Methoden. Unbemannte Pflanzmaschinen bewegen sich mit gleichmäßigem Tempo durch die Wüste, gesteuert vom Satellitennavigationssystem BeiDou (BDS). Jede Maschine hinterlässt eine gerade Reihe von Setzlingen. Zwischen den beiden Reihen wird ein Abstand von fünf Metern eingehalten.
Der Grund für diesen großzügigen Reihenabstand liegt im Zwischenfruchtanbau: Die Sämaschine verteilt Luzerne und Raps gleichmäßig in den zuvor freigehaltenen Reihen. Dieses Mischanbau-Modell ermöglicht eine doppelte Nutzung des Sandbodens.
„Luzerne wächst etwas langsam, ihre Setzlinge sind eher schwach. Der schnell wachsende Raps spendet jedoch Schatten für die Luzerne. Wenn die Luzerne gut gedeiht, können Landwirte pro Mu etwa 3.000 bis 4.000 Yuan RMB (rund 436,5 bis 582 US-Dollar) verdienen“, erklärte Ablikim Sawur, stellvertretender Sekretär der Parteiführungsgruppe des Amts für Forst- und Grünland des Kreises Hotan.











