Chinesische elektrische Zweiräder gewinnen im Ausland an Beliebtheit
Chinesische elektrische Zweiräder erfreuen sich auf internationalen Märkten zunehmender Beliebtheit, was vor allem auf die weltweit steigenden Ölpreise zurückzuführen ist. Infolge geopolitischer Spannungen sind die Energiepreise in jüngster Zeit deutlich gestiegen.
Ein Hersteller von Elektrofahrrädern in Jinhua in der ostchinesischen Provinz Zhejiang arbeitet derzeit unter Hochdruck, um die wachsenden Exportaufträge fristgerecht zu erfüllen.
„In letzter Zeit ist die Zahl der Bestellungen erheblich gestiegen. Allein im März haben wir mehr als 6.000 Elektrofahrräder exportiert, und für April planen wir den Versand von über 7.000 Einheiten. Unsere Produktionskapazitäten sind bereits bis Juli ausgelastet“, erklärte Liu Du, stellvertretender Leiter des Unternehmens.
Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei einem Hersteller von Elektromotorrädern in Jiangmen in der südchinesischen Provinz Guangdong. Dort sind die Lagerbestände für den südostasiatischen Markt nahezu erschöpft und müssen dringend aufgefüllt werden.
„Seit März sind unsere Produkte aufgrund der steigenden Ölpreise bei den Verbrauchern besonders gefragt. Derzeit ist unser gesamter Lagerbestand für den südostasiatischen Markt ausverkauft“, sagte Deng Zanchang, stellvertretender Geschäftsführer des Unternehmens.
Auch andere Hersteller von Elektromotorrädern in der Region berichten, dass die kontinuierlich steigenden Ölpreise seit Anfang März sowohl die Zahl der Anfragen als auch das Exportvolumen deutlich erhöht haben.
„Seit März ist die Nachfrage nach unseren Produkten spürbar gestiegen – um etwa 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum“, erklärte Zhang Linqing, Leiterin der Abteilung für internationalen Handel eines lokalen Unternehmens.
Li Wen, Leiterin der Aufsichtsabteilung des Gaosha-Zolls in Jiangmen, ergänzte: „Im März exportierten Unternehmen in Jiangmen Elektrofahrräder, Motorräder sowie entsprechende Ersatzteile im Gesamtwert von über 25 Millionen Yuan RMB (rund 3,6 Millionen US-Dollar). Das entspricht einem Anstieg um das 1,4-Fache gegenüber dem Vorjahr.“
Die anhaltenden militärischen Spannungen zwischen den USA, Israel und dem Iran haben in zahlreichen Ländern zu Engpässen bei Flüssiggas geführt, da der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zeitweise beeinträchtigt ist.











