share
Home> International

Keine Einigung bei Gesprächen zwischen USA und Iran

CRI  |  
13.04.2026

Bei der jüngsten Verhandlungsrunde zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran in Islamabad ist keine Einigung erzielt worden. Dies erklärte der stellvertretende US-Präsident JD Vance am Sonntag vor Ort.

Die US-Seite habe nach fast einem Tag ununterbrochener Gespräche ihr „letztes und bestes Angebot“ vorgelegt, so Vance weiter. Eine Reihe substanzieller Gespräche seien in „gutem Glauben“ geführt worden, der Vorschlag habe jedoch noch keine Zustimmung gefunden.

Die iranischen Anlagen zur Urananreicherung seien „zerstört“ worden, wodurch sich der Schwerpunkt der Verhandlungen nun darauf verlagert habe, eine langfristige Verpflichtung von Teheran zu erlangen, keine Atomwaffen zu entwickeln.

Die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Sonntag, die Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten in Islamabad seien ohne Ergebnis zu Ende gegangen, da die „überzogenen Forderungen“ der USA eine gemeinsame Grundlage und eine Einigung verhindert hätten.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, hatte zuvor auf der Social-Media-Plattform X erklärt, in den vorangegangenen 24 Stunden hätten Gespräche mit den Vereinigten Staaten über verschiedene Aspekte der wichtigsten Verhandlungsthemen stattgefunden, darunter die Straße von Hormus, die Atomfrage, Kriegsentschädigungen, die Aufhebung von Sanktionen sowie die vollständige Beendigung des Krieges gegen den Iran und in der Region.

Der Erfolg dieses diplomatischen Prozesses sei von der Ernsthaftigkeit und dem guten Willen der Gegenseite abhängig, die auf überzogene Forderungen und unrechtmäßige Forderungen verzichten sowie die legitimen Rechte und Interessen des Iran anerkennen müsse, so Baghaei.

Diesen Artikel DruckenMerkenSendenFeedback

Quelle: CRI

Schlagworte: Gespräche,USA,Iran