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Wachstum der erneuerbaren Energien

​Bericht: Chinas Exportsektor bleibt trotz globaler Energiekrise robust

german.china.org.cn  |  
13.04.2026

Der chinesische Exportsektor dürfte sich angesichts des globalen Energieversorgungsschocks weiterhin als widerstandsfähig erweisen. Maßgeblich dafür sind der hohe Grad an Energieselbstversorgung sowie der zügige Ausbau neuer Energiequellen. Das geht aus einem Forschungsbericht von Nomura hervor.

Dem Bericht zufolge ist das chinesische Stromversorgungssystem weitgehend gegen die aktuellen Turbulenzen auf den Energiemärkten abgeschirmt – ein Ergebnis mehrerer struktureller Faktoren.

So hat China erhebliche Fortschritte bei der Integration alternativer Energiequellen wie Wind-, Solar- und Kernenergie erzielt. Trotz der dynamischen Entwicklung des Sektors für erneuerbare Energien bleibt die Industrie jedoch weiterhin in hohem Maße auf Kohle angewiesen, die größtenteils im Inland gefördert wird.

Zudem gewährleistet ein reguliertes Stromsystem den Unternehmen einen stabilen Zugang zu Energie. Dies trage entscheidend dazu bei, chinesische Exporteure vor den Auswirkungen der aktuellen Energiekrise zu schützen, heißt es in dem Bericht weiter.

Vor dem Hintergrund dieser spezifischen Vorteile geht Nomura zwar weiterhin von einer moderaten Abschwächung des Exportwachstums im Jahr 2026 aus, sieht inzwischen jedoch auch Aufwärtspotenzial – insbesondere für den Fall, dass die Energiekrise bis in die zweite Jahreshälfte anhält.

Der chinesische Außenhandel ist derweil dynamisch ins Jahr gestartet: In den ersten beiden Monaten legten die Exporte im Jahresvergleich um 19,2 Prozent zu, während die Importe um 17,1 Prozent wuchsen.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: erneuerbare Energien,Export,Energiekrise