Leiter von IEA, IWF und Weltbank warnen vor Folgen eines Krieges gegen Iran
Die Leiter der Internationalen Energieagentur (IEA), des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank haben am Montag vor den weitreichenden negativen Folgen eines möglichen Krieges gegen den Iran gewarnt, der von den Vereinigten Staaten und Israel geführt werden könnte.
Die drei Spitzenvertreter kamen im Rahmen einer am 1. April eingerichteten Koordinierungsgruppe zusammen, um die Reaktionen ihrer Institutionen auf die energie- und wirtschaftspolitischen Auswirkungen eines Konflikts im Nahen Osten besser abzustimmen.
In einer gemeinsamen Stellungnahme betonten sie, die Folgen eines solchen Krieges wären erheblich, global und äußerst asymmetrisch. Besonders betroffen seien Energieimporteure, vor allem Länder mit niedrigem Einkommen, die die Auswirkungen unverhältnismäßig stark zu spüren bekämen.
Der Schock habe bereits zu steigenden Preisen für Öl, Gas und Düngemittel geführt. Dadurch nähmen auch die Sorgen um die Ernährungssicherheit zu, während zugleich Arbeitsplatzverluste drohten.
Selbst im Falle einer Wiederaufnahme des regulären Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus werde es einige Zeit dauern, bis sich die weltweiten Lieferketten wichtiger Rohstoffe wieder auf das Vorkriegsniveau stabilisierten, heißt es weiter.
Die drei Organisationen kündigten an, die Auswirkungen eines möglichen Krieges auf die Energiemärkte, die Weltwirtschaft sowie auf einzelne Länder weiterhin genau zu beobachten und zu bewerten. Zugleich wollen sie ihre Maßnahmen zur Unterstützung der Mitgliedstaaten enger koordinieren.











