China setzt verkörperte KI-Roboter in Hochrisikoumgebungen ein

China hat jüngst einen Durchbruch beim Einsatz verkörperter KI-Roboter für spezialisierte Anwendungen in Hochrisikoumgebungen erzielt. Dies markiert einen wichtigen Fortschritt für die intelligente Ausrüstungsindustrie des Landes.
Einer der neu eingesetzten Roboter ist mit humanoiden Doppelarmen, magnetischer Kletterfähigkeit sowie großskaligen KI-Modellen ausgestattet. Dadurch kann er menschliche Arbeitskräfte bei gefährlichen Tätigkeiten wie Schweißarbeiten, Fehlerdiagnosen und der Entfernung von Rost an Chemielagertanks, Schiffen und Energieanlagen ersetzen.
Der Roboter wird über ein Kabel mit Strom versorgt, was einen kontinuierlichen Betrieb ohne die Einschränkungen herkömmlicher Batterien ermöglicht.
„Hinter diesem System steht das bislang größte KI-Großmodell Chinas für Spezialroboter. Für das Training haben unsere Roboter mehr als 100.000 Betriebsstunden gesammelt. Sie legten eine Gesamtstrecke von 22.500 Kilometern zurück, was mehr als der Hälfte des Erdumfangs am Äquator entspricht, und waren auf einer kumulierten Fläche von über 5.000 Quadratkilometern im Einsatz. Diese umfangreichen und vielfältigen Daten haben es dem System ermöglicht, kontinuierlich zu lernen und seine Leistungsfähigkeit stetig zu verbessern“, erklärte Pu Xiao, Leiter eines Forschungsteams für Spezialrobotik.

Darüber hinaus wurde ein landgestützter Inspektionsroboter in Betrieb genommen.
Dieser verfügt über einen robusten und hochflexiblen Sechs-Achsen-Roboterarm und kann menschliche Arbeitskräfte in gefährlichen Situationen wie Bränden oder dem Austritt giftiger Gase ersetzen. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem das Betätigen von Schaltern sowie das Öffnen und Schließen von Ventilen.
Zudem ist der Roboter in der Lage, Brände oder technische Störungen in einem Umkreis von bis zu 2.000 Metern zu erkennen, frühzeitig Warnungen auszugeben und so zur Minimierung potenzieller Gefahren beizutragen.












