China und Spanien
Xi Jinping trifft spanischen Ministerpräsidenten
Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat am Dienstag in der Großen Halle des Volkes in Beijing den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez getroffen.
Xi erklärte, dass sich die Beziehungen zwischen China und Spanien trotz der komplexen internationalen Lage stets stabil entwickelt hätten und eine bemerkenswerte strategische Standfestigkeit aufwiesen. Eine wichtige Erfahrung bestehe darin, dass beide Seiten ihre Entscheidungen auf Grundlage gemeinsamer Interessen treffen sollten. Die bisherigen Entwicklungen hätten gezeigt, dass eine Vertiefung der Zusammenarbeit den Interessen beider Völker entspreche und dem allgemeinen Entwicklungstrend der Zeit gerecht werde.

Mit Blick auf die Zukunft rief Xi dazu auf, die Kooperation in Bereichen wie Handel, neuen Energien und intelligenter Wirtschaft auszubauen sowie den Austausch in Kultur, Bildung, Wissenschaft, Technologie und Sport zu intensivieren. Ziel sei es, die umfassende strategische Partnerschaft weiter voranzubringen und den Menschen beider Länder größeren Nutzen zu bringen.
Angesichts der aktuellen Weltlage betonte Xi zudem, dass die internationale Ordnung vonUnsicherheiten geprägt sei und sich mit einem Spannungsverhältnis zwischen Gerechtigkeit und Macht konfrontiert sehe. China und Spanien seien beide Länder, die an Prinzipien festhielten und verantwortungsvoll handelten. Beide Seiten sollten daher den Austausch verstärken, das gegenseitige Vertrauen vertiefen und gemeinsam gegen eine Rückkehr zum „Recht des Stärkeren“ eintreten sowie echten Multilateralismus wahren.

Sánchez erklärte seinerseits, dass er innerhalb von vier Jahren bereits viermal nach China gereist sei, was die große Bedeutung der bilateralen Beziehungen unterstreiche. Chinesische Unternehmen hätten durch Investitionen und Kooperationen einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Spaniens geleistet. Spanien halte am Ein-China-Prinzip fest und erkenne die Rolle Chinas als eine Großmacht an. Zudem unterstütze Spanien die von Xi vorgeschlagenen globalen Initiativen und sei bereit, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen, um gemeinsame Herausforderungen wie geopolitische Spannungen, Handelsprotektionismus und den Klimawandel zu bewältigen sowie das Völkerrecht und den Multilateralismus zu wahren.












