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Schlüsselbegriffe hinter den vier China-Besuchen des spanischen Ministerpräsidenten innerhalb von vier Jahren

CRI  |  
15.04.2026

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat China vom 11. bis 14. April zu einem offiziellen Besuch bereist. Es war bereits sein vierter China-Besuch innerhalb von vier Jahren.

Am Dienstag traf der chinesische Staatspräsident Xi Jinping in Beijing mit Sánchez zusammen. Beide Seiten hoben dabei den Begriff der „strategischen Standhaftigkeit“ hervor. Dieses Konzept gilt als prägend für die chinesisch-spanischen Beziehungen und liefert einen wichtigen Erklärungsansatz dafür, warum Sánchez trotz eines von Unsicherheiten geprägten internationalen Umfelds wiederholt China besucht.

Im Jahr 2025 jährt sich die Aufnahme der umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen China und Spanien zum 20. Mal. Vor dem Hintergrund wechselhafter globaler Entwicklungen stellt sich die Frage, wie es beiden Ländern gelungen ist, ihre bilateralen Beziehungen über zwei Jahrzehnte hinweg stabil zu halten und kontinuierlich auszubauen. Xi Jinping betonte im Gespräch mit Sánchez, eine zentrale Erfahrung bestehe darin, Entscheidungen stets auf Grundlage gemeinsamer Interessen zu treffen. Die bisherige Entwicklung habe gezeigt, dass eine vertiefte Zusammenarbeit den Interessen beider Völker entspreche und im Einklang mit den allgemeinen Entwicklungstrends der Zeit stehe.

Ein weiteres zentrales Element der bilateralen Beziehungen ist die Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit. China ist seit mehreren Jahren der wichtigste Handelspartner Spaniens außerhalb der Europäischen Union. Xi rief beide Seiten dazu auf, die Kooperation insbesondere in den Bereichen Handel, neue Energien und intelligente Wirtschaft weiter auszubauen sowie den Austausch in Kultur, Bildung, Wissenschaft, Technologie und Sport zu intensivieren. Ziel sei es, die umfassende strategische Partnerschaft weiter zu vertiefen und den Menschen beider Länder konkreten Nutzen zu bringen.

Angesichts der aktuellen internationalen Lage wies Xi darauf hin, dass die Weltordnung von zunehmenden Unsicherheiten geprägt sei und sich in einem Spannungsfeld zwischen Gerechtigkeit und Macht befinde. China und Spanien seien beides Länder, die an Prinzipien festhielten und verantwortungsvoll handelten. Beide Seiten sollten daher den Dialog intensivieren, das gegenseitige Vertrauen weiter stärken und sich gemeinsam gegen eine Rückkehr zum „Recht des Stärkeren“ stellen sowie echten Multilateralismus verteidigen. Analysten gehen davon aus, dass die gemeinsamen Bemühungen beider Länder zur Wahrung des Multilateralismus zu mehr Stabilität in der Welt beitragen können.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Pedro Sánchez,China-Besuch,Multilateralismus