Li Qiang trifft vietnamesischen Staatspräsidenten

China ist bereit, gemeinsam mit Vietnam den Ausbau der Infrastrukturvernetzung in Bereichen wie Normalspur-Eisenbahnen, Schnellstraßen und intelligenten Häfen voranzutreiben sowie sichere und stabile Industrie- und Lieferketten zu fördern. Dies erklärte der chinesische Ministerpräsident Li Qiang am Mittwoch bei einem Treffen mit dem Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Vietnams und vietnamesischen Staatspräsidenten Tô Lâm in Beijing.
Li Qiang betonte, angesichts der komplexen Veränderungen in der Welt sollten China und Vietnam als traditionell befreundete Nachbarn ihre Solidarität und Koordination weiter stärken.
Er erklärte, China sei bereit, die Entwicklungsstrategien beider Länder enger aufeinander abzustimmen, den bilateralen Handel sowie die Investitionen auszubauen und qualitativ zu verbessern. Zudem sollten neue Kooperationsschwerpunkte in Bereichen wie künstlicher Intelligenz, neuen Energien und kritischen Mineralien erschlossen werden, um gemeinsam neue Wachstumsmotoren zu entwickeln und ein höheres Maß an gegenseitigem Nutzen sowie Win-win-Ergebnissen zu erreichen.
Weiterhin rief Li Qiang beide Länder, die ähnliche Auffassungen zur internationalen Ordnung vertreten und über weitreichende gemeinsame Interessen verfügen, dazu auf, ihre Positionen in multilateralen Mechanismen wie den Vereinten Nationen und der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) enger abzustimmen.

Am selben Tag traf auch der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses, Zhao Leji, mit Tô Lâm in Beijing zusammen.












