Feierlichkeiten zum UN-Tag der chinesischen Sprache in Wien eröffnet
Eine Reihe von Veranstaltungen zum UN-Tag der chinesischen Sprache ist am Montag in Wien unter dem Motto „Welt der Harmonie: Begegnung mit dem Palastmuseum im Vienna International Centre (VIC)“ eröffnet worden.
Mehr als 800 Gäste nahmen an der Eröffnungszeremonie teil, darunter Leiter internationaler Organisationen, ständige Vertreter verschiedener Staaten, hochrangige Diplomaten, internationales Personal sowie Vertreter unterschiedlichster gesellschaftlicher Bereiche in Wien. Die Veranstaltungen werden gemeinsam von der Ständigen Vertretung Chinas in Wien, dem Palastmuseum und dem Büro der Vereinten Nationen in Wien ausgerichtet.
Li Song, Ständiger Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Wien, erklärte in seiner Rede, dass eine „Welt der Harmonie“ für eine Welt stehe, die von Gerechtigkeit und ausgewogener Regierungsführung geprägt sei – ein Ziel, das in der heutigen volatilen und von Unsicherheiten geprägten Welt besondere Bedeutung habe.
Die anwesenden Gäste betonten, dass die chinesische Sprache als eine der Amtssprachen der Vereinten Nationen über ein tief verwurzeltes historisches und kulturelles Erbe verfüge. Internationale Organisationen in Wien arbeiteten daran, gemeinsam mit China und anderen Mitgliedstaaten den Multilateralismus weiter zu stärken, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Zivilisationen zu fördern und so zu einer harmonischen globalen Entwicklung beizutragen.
„Für uns ist es wichtig, die chinesische Kultur sowie die Werte, die China in die internationale Gemeinschaft einbringt, besser zu verstehen. Wenn wir über Harmonie sprechen, geht es um Verständnis, Zusammenarbeit und Respekt. Es geht darum, trotz bestehender Unterschiede gemeinsam Lösungen zu finden“, sagte Bo Mathiasen, Direktor der Operationsabteilung beim Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung.
Aarti Holla-Maini, Direktorin des Büros der Vereinten Nationen für Weltraumfragen, hob hervor: „Nur wenige von uns verstehen die chinesische Sprache. Doch über die Sprache und insbesondere über Musik erhalten wir Zugang zur Kultur. Das macht uns bewusst, wie wertvoll Vielfalt ist.“
Im Rahmen der Veranstaltungen präsentierte das Palastmuseum erstmals seine jahrhundertealten Sammlungen und architektonischen Besonderheiten im UN-Hauptquartier in Wien in Form immersiver digitaler Ausstellungen und realitätsnaher Szenenrekonstruktionen. Ein Vortrag über das Palastmuseum im digitalen Zeitalter stieß dabei auf großes Interesse.
Zudem gab das China National Traditional Orchestra ein Konzert unter dem Motto „Die Klänge des Palastmuseums“ und präsentierte klassische kalligrafische Werke aus den Sammlungen. Auch chinesische Roboter wurden eingesetzt und führten eine Taiji-Performance auf.











