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Gemeinsam für mehr Gesundheit: Ausbau der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit Exklusiv

german.china.org.cn  |  
17.04.2026

Von Wang Ran, Haikou

Chinesische Kalligrafien und Tuschelandschaften – So dekoriert die traditionelle chinesische Kultur den Stand der deutschen HCP GmbH auf der 6. China International Consumer Products Expo (CICPE), die vom Montag bis Samstag in der südchinesischen Inselprovinz Hainan stattfindet. Die Kunstwerke sind speziell für die Messe angefertigt worden, weil das deutsche Unternehmen großen Wert darauf legt.

Obwohl HCP bereits zum fünften Mal an der Messe teilnimmt, ist Wulf-Dieter Kurt Freude, Gründer des deutschen Unternehmens, zum ersten Mal hier. „Die hohe Wertschätzung für deutsche Produkte hat mich sehr beeindruckt und gibt mir großen Zuspruch für weitere Messebesuche“, so Freude. Besonders neugierig zeigen sich die chinesischen Messebesucher bezüglich der Frage, wie man „Präzisionsernährung“ tatsächlich umsetzen könne.

Der Nutzen der Expo für HCP ist laut Freude bei Weitem nicht auf Bestellungen beschränkt. „Unser Terminkalender ist prall gefüllt – viele potenzielle Partner sind eigens aus verschiedenen Regionen Chinas hierher gereist, um uns zu treffen.“ Zu den Interessenten zählten medizinische Einrichtungen, Unternehmen aus dem Gesundheitssektor sowie Vertriebspartner. Dies sei für ihn ein lebendiges Zeichen dafür, dass sich das Interesse an deutschen Gesundheitskonzepten in China von reiner Neugier zu substanzieller Zusammenarbeit wandle.

Die politischen Rahmenbedingungen des Freihandelshafens Hainan seien für deutsche Unternehmen äußerst attraktiv. Freude ist mit Führungskräften von knapp zehn deutschen Pharmaunternehmen nach Hainan gereist. Nach der Messe stehen Besuche im Boao Lecheng International Medical Tourism Pilot Zone sowie in mehreren medizinischen Einrichtungen in Sanya auf dem Programm.

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„Die Expo in Hainan ist für uns ein Fenster, um die Entwicklungsdynamik des Freihandelshafens Hainan zu verstehen und lokale Partner zu gewinnen“, sagt der Unternehmensgründer. HCP setze auf die deutsch-chinesische Innovationspartnerschaft im Gesundheitsbereich. Ziel sei es, hochwertige deutsche Gesundheitsmarken in Hainan anzusiedeln und von dort aus den chinesischen Markt zu erschließen. Gleichzeitig wolle man eine Plattform für den medizinischen Austausch aufbauen, um integrative Medizin, Naturheilverfahren und bioregulative Medizin aus Deutschland mit lokalen Einrichtungen in Hainan zu verbinden.

Darüber hinaus unterstütze HCP chinesische Unternehmen beim Markteintritt in Deutschland und der EU – insbesondere bei der Listung chinesischer Produkte in deutschen Krankenhäusern, Apotheken und Vertriebskanälen. „Wir sehen großes Potenzial im gegenseitigen Austausch von TCM-Produkten sowie von KI-gestützten Technologien im Gesundheitsbereich“, so Freude.

Ein konkretes Beispiel zeigt, wie diese gegenseitige Öffnung aussehen kann: „Die magnetisch gesteuerte Kapselgastroskopie ist in China bereits ein Routine-Screening, während in Deutschland nach wie vor die invasive Magenspiegelung unter Narkose dominiert“, erklärt er. HCP habe in Deutschland eine Markterhebung durchgeführt – die lokale Nachfrage nach dieser schonenden Technologie sei demnach sehr hoch. „Wir arbeiten bereits an entsprechenden Kooperationsprojekten.“

Nichtzuletzt hebt Freude die Bedeutung des Plans „Aufbau Chinas zu einem Land mit gesunder Bevölkerung“ hervor und zeigt sich deswegen sehr optimistisch mit Blick auf die künftige deutsch-chinesische Zusammenarbeit im Bereich der Gesundheit.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Gesundheit,HCP,CICPE,Zusammenarbeit