16. Internationales Filmfestival Beijing eröffnet
Das 16. Internationale Filmfestival Beijing (BJIFF) ist am Donnerstag eröffnet worden.
Mit dem diesjährigen Festival möchten die Veranstalter eine Brücke zwischen der chinesischen und der internationalen Filmindustrie schlagen, die Vielfalt globaler Filmkulturen präsentieren, effiziente Vernetzungen innerhalb der Branche ermöglichen und den Austausch zwischen verschiedenen Zivilisationen fördern.
Das diesjährige Festival steht unter der Leitung der China Film Administration und wird gemeinsam von der China Media Group sowie der Stadtregierung Beijings ausgerichtet. Es steht unter dem Motto der Begegnung zweier der prestigeträchtigsten Filmauszeichnungen Chinas: dem Tiantan Award, dem offiziellen Wettbewerb des BJIFF, und dem Hundred Flowers Award, der ältesten bedeutenden Auszeichnung der chinesischen Filmindustrie.
Zum ersten Mal in der Geschichte finden beide Filmfestivals im selben Jahr in Beijing statt, was ein historischer Moment für das chinesische Kino ist.
Im Zentrum des BJIFF stehen in diesem Jahr die Einreichungen für den Tiantan Award: Insgesamt gingen 1.826 Filme aus 139 Ländern und Regionen ein, darunter 1.607 internationale Beiträge. In der Kategorie „Kurzfilm” wurden 1.212 Einreichungen verzeichnet.
Für den Tiantan Award des diesjährigen BJIFF wurden sechzehn Filme nominiert, darunter vier chinesische Produktionen: „All the Good Eyes“, „Crossing a Dawn“, „Being Toward Death“ und „Embers“. Außerdem wurden zwölf internationale Filme nominiert, darunter „At Work“ und „Isabel“.
Das diesjährige Festival findet vom 16. bis zum 25. April statt und bietet in der gesamten Stadt ein breites Spektrum filmbezogener Aktivitäten.
In mehreren großen Geschäftsvierteln wurden erstmals sogenannte „Live-Zonen“ eingerichtet. Dort können Fans das Festivalgeschehen in Echtzeit erleben.
Während der zehn Tage finden zudem zahlreiche besondere Veranstaltungen statt, die Film mit Kulinarik, Tourismus und Begegnungen mit Stars verbinden. Den Besuchern wird so ein immersives Kinoerlebnis geboten.
Hao Jie, Mitglied des Organisationskomitees des BJIFF, sagte: „In diesem Jahr legen wir großen Wert auf die Qualität und die Ergebnisse der internationalen Kulturaustauschaktivitäten. Außerdem haben wir erstmals den ‚Qingzhou-Plan‘ ins Leben gerufen, der sich auf Filme mit kleinem und mittlerem Budget konzentriert, um ihnen den Weg zu einem internationalen Publikum zu ebnen. Gleichzeitig werden wir weiterhin chinesische Geschichten und Geschichten aus Beijing erzählen und eine bedeutende Plattform für Austausch und gegenseitiges Lernen zwischen chinesischen und internationalen Filmschaffenden aufbauen.“
Am Donnerstag wurde auch die Panorama-Sektion des diesjährigen BJIFF eröffnet.
In dieser Sektion werden rund 260 herausragende Filme aus aller Welt mit etwa 800 Vorführungen in kommerziellen Kinos, Theatern und Veranstaltungsorten in der Großregion Beijing-Tianjin-Hebei gezeigt.











