Souveränität und Sicherheit
China protestiert gegen Transit von japanischem Zerstörer durch Taiwan-Straße
China hat gegen die Einfahrt eines Schiffes der japanischen Selbstverteidigungskräfte in die Taiwan-Straße protestiert.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, sagte am Freitag, die Einfahrt eines Schiffes der japanischen Selbstverteidigungskräfte in die Taiwan-Straße stelle eine ernsthafte Bedrohung für Chinas Souveränität und Sicherheit dar. China lehne solches Vorgehen entschieden ab und habe bei Japan energischen Protest eingelegt.
Guo wies darauf hin, dass die falschen Äußerungen der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi zu Taiwan den chinesisch-japanischen Beziehungen bereits schweren Schaden zugefügt hätten. Er erklärte, Japans Entsendung eines Schiffes der Selbstverteidigungsstreitkräfte in die Taiwan-Straße, um seine militärische Macht zur Schau zu stellen und gezielte Provokationen zu begehen, verschärfe diesen Fehler noch weiter.
Es komme immer wieder zu Schikanen und Provokationen gegen chinesische diplomatische Vertretungen in Japan, so Guo weiter. Japan solle diese Vorfälle reflektieren, gründlich untersuchen, Abhilfemaßnahmen ergreifen sowie umfassend Rechenschaft darüber ablegen.
Oberst Xu Chenghua, Sprecher des Östlichen Kommandos der Chinesischen Volksbefreiungsarmee (VBA), hat am Freitag eine Erklärung zum Transit des japanischen Zerstörers „JS Ikazuchi“ durch die Taiwan-Straße abgegeben.
Xu sagte, die „JS Ikazuchi“ habe am Freitag von 4:02 Uhr bis 17:50 Uhr die Taiwan-Straße durchquert und den separatistischen Kräften für eine „Unabhängigkeit-Taiwans“ damit falsche Signale gesendet. Das Östliche VBA-Kommando habe Luft- und Seestreitkräfte eingesetzt, um das Schiff während des gesamten Prozesses zu verfolgen und zu überwachen, wodurch eine wirksame Kontrolle der Lage gewährleistet worden sei.
Die Streitkräfte des Östlichen VBA-Kommandos seien jederzeit in höchster Alarmbereitschaft und würden Chinas Souveränität und Sicherheit sowie den regionalen Frieden und die Stabilität entschlossen verteidigen, so der Militärsprecher weiter.












