Dienstleistungssektor als Wachstumstreiber
Mehrere Provinzen und Städte vermelden starken Start der Wirtschaft ins erste Quartal
Mehrere chinesische Großstädte und Provinzen haben am Montag ihre Wirtschaftsdaten für das erste Quartal vorgelegt und damit einen kräftigen Jahresauftakt gemeldet.
Ein chinesischer Experte erklärte, der Trend bestätige eine stabile und solide wirtschaftliche Entwicklung – gestützt durch politische Maßnahmen und Konsumverbesserungen. Besonders das Wachstum des Dienstleistungssektors steche hervor.

Das Wirtschaftswachstum sende ein wichtiges Signal für einen soliden Start ins Jahr 2026, dem ersten Jahr der 15. Fünfjahresplanperiode (2026–2030), während das Land sein jährliches Bruttoinlandsprodukt (BIP)-Wachstumsziel von 4,5 bis 5 Prozent anstrebe, so der Experte.
Beijing gab am Montag auf einer Pressekonferenz seine Wirtschaftszahlen bekannt. Das BIP der Hauptstadt erreichte im ersten Quartal 1,29 Billionen Yuan (etwa 178 Milliarden US-Dollar) – ein Anstieg von 5,9 Prozent im Jahresvergleich zu konstanten Preisen, wie das städtische Statistikamt mitteilte. Dies markiere einen soliden Start.
Besonders hervorgehoben wurde der tertiäre Sektor: Er wuchs um 6,4 Prozent und damit stärker als der nationale Durchschnitt von 5,2 Prozent. Informationstechnologie der nächsten Generation und die Plattformökonomie hätten die Entwicklung vorangetrieben. Die steigende Nachfrage nach Rechenleistung habe zu einem schnelleren Wachstum bei Dienstleistungen im integrierten Schaltkreisdesign geführt.
Auch andere Regionen veröffentlichten ihre Quartalszahlen. So meldete die südwestliche Provinz Sichuan ein Wachstum von 5,5 Prozent, die regierungsunmittelbare Stadt Chongqing im Südwesten 4,5 Prozent.
Hu Qimu, stellvertretender Generalsekretär des Forums 50 für die Integration von Digital- und Realwirtschaft, betonte am Montag, dass viele Regionen einen starken und soliden Start hingelegt hätten, was eine kontinuierliche Verbesserung der industriellen Wachstumsstruktur widerspiegele. Der Dienstleistungssektor werde zunehmend zur Schlüsselkraft für die wirtschaftliche Erholung.
Vom konsumnahen Dienstleistungssektor bis hin zu Produzentendiensten hätten sich Bereiche wie Tourismus, Verkehr und Informationsdienste gut erholt, da der tertiäre Sektor zu einem wichtigen Motor für die Stabilisierung des Wirtschaftswachstums werde, fügte Hu hinzu.
Im Zuge des anhaltenden Strukturwandels erklärte Li Changan, Professor an der Akademie für China Open Economy Studies der Universität für Außenwirtschaft und Handel, der im ersten Quartal besonders hervorgehobene Dienstleistungssektor habe seinen Beitrag zum Wirtschaftswachstum weiter erhöht und damit den Weg für einen starken Start in die 15. Fünfjahresplanperiode geebnet.












