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Chinas Roboter beschleunigen ihre globale Expansion dank vielfältiger Anwendungsszenarien

CRI  |  
21.04.2026

Die chinesische Robotikbranche treibt ihre Expansion auf der globalen Bühne voran. Die ostchinesische Provinz Anhui, ein aufstrebendes Produktionszentrum, hat in den vergangenen zehn Jahren einen 30-fachen Anstieg der Roboterproduktion verzeichnet. An der Spitze dieser Entwicklung steht die Stadt Wuhu, Standort des landesweit ersten Robotik-Industrieclusters auf nationaler Ebene Chinas.

In der Produktionshalle von AiMOGA Robotics in Wuhu bereitet sich eine neue Generation von vierbeinigen Robotern auf den internationalen Markt vor. Mit 13 Freiheitsgraden in seinen Gelenken ist der Roboterhund in der Lage, eine Nutzlast von fünf Kilogramm zu tragen und mit einer einzigen Akkuladung bis zu zwei Stunden lang zu arbeiten.

Der Roboter wurde für die Fortbewegung in komplexem Gelände, wie Gebüsch, Schotter und Steigungen, entwickelt und kann so auch enge Räume erreichen, die für Menschen unzugänglich sind. Ausgestattet mit Nachtsichtbeleuchtung ist er zu einer bevorzugten Lösung für Kunden in Übersee geworden, die automatisierte Sicherheitspatrouillen in Industrieanlagen und Wohnanlagen suchen.

Sein niedliches Design hat ihn zudem zu einem beliebten Begleitassistenten für Familien gemacht.

Neben dem Roboterhund exportiert AiMOGA auch eine Reihe humanoider Roboter, von denen jeder etwa 1,67 Meter groß ist. Sie unterstützen Interaktion in elf Sprachen und ermöglichen so einen nahtlosen Service in verschiedenen kulturellen und sprachlichen Märkten.

Shen Xiantian, Leiter des Auslandsvertriebs bei AiMOGA Robotics, sagt: "Unsere humanoiden Roboter und Roboterhunde wurden inzwischen in mehr als 30 Länder und Regionen exportiert. In Europa haben wir Großlieferungen nach Großbritannien, Polen und Italien durchgeführt. Diese Großlieferungen zeigen, dass unsere Produkte einen hohen Reifegrad erreicht haben."

Die sich wandelnde Landschaft der chinesischen Roboterausfuhren spiegelt sich auch in den Zollabfertigungsdaten wider.

Fang Yu, ein Beamter der Zollbehörde von Wuhu, erklärt, das Zolltarifsystem umfasse mittlerweile 13 verschiedene Kategorien für Robotik, gegenüber nur fünf vor einem Jahrzehnt. "Derzeit umfasst das Zollanmeldesystem bis zu 13 verschiedene Zollpositionen im Zusammenhang mit Robotern. So wurde beispielsweise die Kategorie für ‚kollaborative Roboter‘ im Jahr 2023 neu hinzugefügt, während mehrere weitere Positionen, wie jene für ‚intelligente bionische Roboter‘ und ‚Reinigungsroboter‘, im Jahr 2026 eingeführt wurden. Dies spiegelt deutlich die kontinuierliche Erweiterung der Anwendungsszenarien für in China hergestellte Roboter wider."

Branchenanalysten zufolge stärken chinesische Roboterhersteller ihre Wettbewerbsfähigkeit durch höhere Präzision in der Technik, stärkere Spezialisierung auf Nischenanwendungen und verbesserte Intelligenz durch KI-Integration.

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Quelle: CRI

Schlagworte: China,Roboter,Expansion,AiMOGA Robotics