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Erwartungen übertroffen

Guter Start der chinesischen Wirtschaft ins Jahr 2026

german.china.org.cn  |  
22.04.2026

Der Außenhandel wuchs erheblich. Im ersten Quartal überstieg der gesamte Import und Export von Waren 11 Billionen Yuan (1,61 Billionen US-Dollar), was einen historischen Höchststand bedeutet. Dies entspricht einem Wachstum von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchsten vierteljährlichen Wachstumsrate seit fast fünf Jahren.


Im Containerterminal des Hafens von Rizhao in der Provinz Shandong verlässt ein Schiff den Hafen. (Archivbild vom 20. Mai 2025, Guo Xulei/ Xinhua)

Bemerkenswert ist überdies auch, dass Chinas Importe im ersten Quartal um fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stiegen und einen neuen Stellenwert im gleichen Zeitraum erreichten. Dies steht im Einklang mit Chinas Bemühungen um eine ausgewogene Handelsentwicklung durch aktive Ausweitung der Importe.

Außerdem stieg der Erzeugerpreisindex im März im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent und beendete damit eine 41-monatige Phase des Rückgangs, was auf eine verbesserte Dynamik zwischen Angebot und Nachfrage im Inland hindeutet. Im ersten Quartal stieg Chinas Verbraucherpreisindex (VPI) im Jahresvergleich um 0,9 Prozent und lag damit 0,4 Prozentpunkte über dem Wert des vierten Quartals des Vorjahres. Der moderate Anstieg des Preisniveaus ist ein wichtiges Merkmal der Wirtschaftsentwicklung im ersten Quartal dieses Jahres. Diese positive Tendenz sendet Signale für eine anhaltende Erholung der Makroökonomie.

Unter anderem verbesserten sich auch die Markterwartungen. Im März lag der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe bei 50,4 und kehrte damit in den Expansionsbereich oberhalb der 50-Punkte-Marke zurück. Diese Trennlinie markiert die Grenze zwischen wirtschaftlicher Expansion und Kontraktion. Gleichzeitig ist im März auch das Geschäftsklima im Dienstleistungssektor wieder in den Expansionsbereich zurückgekehrt. Dies sendet ein positives Signal, dass sich die allgemeine Wirtschaftsstimmung weiter verbessert, und bestätigt, dass das Marktvertrauen zunimmt.

Diese ermutigenden Daten haben die Stärke der chinesischen Wirtschaft erneut hervorgehoben. Diese Leistung sei vor dem Hintergrund eines hohen Basiswerts im Vorjahr und eines komplexen externen Umfelds erzielt worden, was sie noch bemerkenswerter macht. Der gute Start zeige die Widerstandsfähigkeit der chinesischen Wirtschaft, sagte Mao Shengyong, Vize-Leiter des NBS. „Gleichzeitig verfügt China über ausreichenden politischen Spielraum und umfangreiche politische Instrumente, und die Wirksamkeit der Politik verbessert sich stetig“, fügte Mao hinzu. Ihm zufolge konzentrieren sich aktuell alle Behörden darauf, die Schlüsselaufgaben aus dem Tätigkeitsbericht der Regierung umzusetzen. Die Finanzpolitik entfalte weiterhin ihre Wirkung, während die strukturellen Instrumente der Geldpolitik verstärkt eingesetzt würden, um zentrale Aufgaben wie die Ausweitung der Binnennachfrage, technische Innovation sowie die Entwicklung von Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen zu fördern. Zudem würden die Sondermaßnahmen zur Ankurbelung des Konsums verstärkt umgesetzt. Größere Anstrengungen würden unternommen, um die Beschäftigung und das Einkommen von städtischen und ländlichen Bewohnern zu steigern. Unter anderem würden politische Initiativen wie „Künstliche Intelligenz Plus“ ausgebaut, um eine solide Grundlage für einen stabilen Wirtschaftsbetrieb zu gewährleisten.

Auch internationale Beobachter bewerten Chinas Wirtschaftsleistung im ersten Quartal positiv. Liang Guoyong, Ökonom bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD), erklärte, dass geopolitische Konflikte wie die Iran-Krise die globalen Lieferketten unter Druck setzen würden. Die über den Erwartungen liegende Leistung der Fertigungsindustrie und des BIP zeige die Widerstandsfähigkeit und Dynamik der chinesischen Wirtschaft und trage dazu bei, das Marktvertrauen weiter zu stärken.

Han Chen, Präsident der ABB Robotics in China, äußerte sich erfreut über die Wirtschaftsbilanz im ersten Quartal. Von der umfassenden Modernisierung von Anlagen bis hin zur florierenden Entwicklung der Hightech-Fertigung sammle die chinesische Wirtschaft stets neue Wachstumsimpulse. „Wir sind zuversichtlich, dass sich die chinesische Wirtschaft langfristig stabil entwickeln wird.“

Thong Mengdavid, Vize-Direktor des China-ASEAN-Forschungszentrums an der Cambodia-China University of Technology and Science, betonte, dass Chinas Wirtschaft als „Stabilitätsanker“ für die Weltwirtschaft fungiere. Chinas hochwertige Entwicklung wirke externen Unsicherheiten effektiv entgegen und bringe der Weltwirtschaft die dringend benötigte Sicherheit sowie Impulse für den weiteren Aufschwung. 

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Guter Start,chinesische Wirtschaft,2026