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Xinjiang: Restaurierung des kulturellen Erbes in Kuqa belebt Tourismus und ländliche Entwicklung

CRI  |  
23.04.2026

Die Stadt Kuqa im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang im Nordwesten Chinas hat kürzlich ihre historische Altstadt wiedereröffnet. Die von der Regierung geleitete Restaurierung begann 2023 – und zieht nun Besucher sowie neue Unternehmen in das Viertel.

Einst ein verfallendes Viertel mit bröckelnden Mauern und verlassenen Gassen, ist das Gebiet heute wieder voller Leben: 287 Geschäfte und 386 Fotomotive zeigen traditionelle Holzschnitzereien und bunt bemalte Türen.

Für langjährige Bewohner ist diese Wiederbelebung eine sehr persönliche Angelegenheit, die Erinnerungen an eine einst lebendige Gemeinschaft wieder aufleben lässt. „Ich bin in Kuqa aufgewachsen. Als ich klein war, war die Altstadt voller Leben. Doch als ich nach dem Studium zurückkehrte, war es dort still und leer geworden,“ sagte Sun Jiaoni, Besitzerin einer Pension. „Dann startete die Lokalregierung im Jahr 2023 ein Sanierungsprojekt. Heute füllen in der Touristensaison Besucher aus dem ganzen Land die Straßen. Es ist wieder so lebhaft wie zu meiner Jugendzeit.“

Dieser Aufschwung hat nicht nur den Stolz der Einwohner wiederbelebt, sondern auch die lokale Wirtschaft neu geprägt und neue Unternehmen, Arbeitsplätze und Chancen in die Altstadt von Kuqa gebracht.

Mehr als 120 Neuankömmlinge aus ganz China haben sich in Kuqa niedergelassen und Cafés, Pensionen und Fotostudios eröffnet. Heute arbeiten über 2.000 Menschen in der Tourismusbranche des Bezirks, wovon mehr als 20.000 Einwohner profitieren.

„Am Anfang war ich die Erste, die hierherkam, um ein Geschäft zu eröffnen. In den letzten vier Jahren sind immer mehr Läden, Restaurants, Cafés und Bars hinzugekommen“, sagte Zhang Yuanyuan, eine Cafébesitzerin aus Shanxi.

Die Altstadt von Kuqa ist zu einem Vorzeigeprojekt für Chinas Bemühungen zur Wiederbelebung des ländlichen Raums geworden, das den Erhalt der Kultur mit wirtschaftlicher Erneuerung durch Tourismus und Beschäftigungswachstum verbindet.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Xinjiang,Restaurierung,Erbes,Kuqa