Japanische Medien: Japanische Blogger fabrizieren chinafeindliche KI-Videos
Berichten der japanischen Zeitung „Asaki Shinbun“ zufolge ist es für einige japanische Blogger zu einer „profitablen Beschäftigung“ geworden, chinafeindliche Videos mithilfe Künstlicher Intelligenz zu fabrizieren.
Japanische Videoproduzenten können demnach auf entsprechenden Plattformen Aufträge übernehmen, um Videos zu fabrizieren, die zeigen, wie „Chinesen andere Bevölkerungen stören und letztendlich sich selbst schädigen“. Bei einigen Videos werde nicht deutlich gemacht, ob sie wahre Ereignisse darstellten oder sie frei erfunden seien, so die Berichte weiter. Sie könnten bis zu 100.000 Mal angesehen werden. In solchen Videos gebe es meistens Werbung, wodurch die Produzenten gemäß dem Zuschauervolumen Gewinne erhielten. Bemerkenswert sei, dass es bei der Anstellung der Videomacher eine wichtige Voraussetzung gebe: japanliebende und chinahassende Personen.
Lü Chao, Direktor der USA- und Ostasien-Akademie an der Liaoning-Universität, erklärte, die fehlerhaften Äußerungen der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi über Taiwan hätten nicht nur die chinesisch-japanischen Beziehungen verschlechtert, sondern auch ein schlechtes Vorbild in der Öffentlichkeit über die sogenannte „richtige politische Orientierung“ dargestellt. Durch die Unterstützung der großangelegten Produktion falscher chinafeindlicher KI-Videos könne der Raum zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen verringert werden, was letztendlich Japans eigenem internationalem Ansehen schaden werde.












