„Völlig unnötig“: Bundeskanzler Merz kritisiert US-israelischen Krieg gegen Iran
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz kritisierte am Samstag den von den Vereinigten Staaten und Israel geführten Krieg gegen den Iran und bezeichnete ihn als „völlig unnötig“. Der Krieg bedrohe die Grundlagen der Weltwirtschaft.
Nach einem informellen Gipfeltreffen der Europäischen Union sagte Merz, dass die Folgen des Konflikts weit über steigende Preise an der Tankstelle hinausgingen. Er wies auf die strategische Bedeutung der Straße von Hormus hin und stellte fest, dass die jüngsten Entwicklungen in der Region die Fragilität der globalisierten Wirtschaft offengelegt hätten.
Die EU stehe derzeit vor großen Herausforderungen. Als EU-Mitglied könne Deutschland diese Herausforderungen nicht allein lösen. In diesem Zusammenhang forderte Merz eine enge Zusammenarbeit der europäischen Staaten, um die Folgen des Krieges zu bewältigen.











