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Außenminister Chinas und Thailands halten dritte Sitzung von Konsultationsmechanismus ab

CRI  |  
27.04.2026

Der chinesische Außenminister Wang Yi hat am Freitag in Bangkok gemeinsam mit Sihasak Phuangketkeow, dem stellvertretenden Premierminister und Außenminister Thailands, die dritte Sitzung des Konsultationsmechanismus abgehalten.

Wang betonte, dass das laufende Jahr sowohl den Auftakt von Chinas 15. Fünfjahresplan als auch den Beginn der Amtszeit der neuen thailändischen Regierung markiere.

Vor diesem Hintergrund rief er beide Seiten dazu auf, ihre Modernisierungsprozesse voranzutreiben, echten Multilateralismus zu stärken und eine neue „goldene Ära“ der bilateralen Beziehungen einzuleiten. Ziel sei es, die Zusammenarbeit weiter auszubauen und einen Beitrag zu Entwicklung und Stabilität im Globalen Süden sowie in der Region zu leisten.

China habe Thailand in seiner Nachbarschaftsdiplomatie stets große Bedeutung beigemessen, erklärte Wang weiter. Man wolle auch künftig ein verlässlicher strategischer Partner bleiben und die neue Regierung in Bangkok bei einem an den nationalen Gegebenheiten orientierten Entwicklungsweg unterstützen.

Zugleich sprach sich Wang für eine intensivere Zusammenarbeit im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität aus. Phänomene wie illegales Glücksspiel und Betrug müssten entschlossen bekämpft werden, zudem gelte es, die multilaterale Kooperation zu stärken.

Mit Blick auf Spannungen zwischen Thailand und Kambodscha bekräftigte Wang, China setze sich grundsätzlich für die friedliche Beilegung von Konflikten durch Dialog ein. Er äußerte die Hoffnung, dass beide Länder einen Waffenstillstand festigen, den bilateralen Austausch wieder aufnehmen und bestehende Grenzstreitigkeiten zügig lösen, um ein stabiles Umfeld in der Region zu sichern.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Außenminister,China,Thailand