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USA und Iran liefern sich Schlagabtausch auf Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags

CRI  |  
28.04.2026

Die 11. Überprüfungskonferenz der Vertragsstaaten des Atomwaffensperrvertrags hat am Montag im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York begonnen. Bereits in der Eröffnungssitzung kam es zu einem scharfen Schlagabtausch zwischen den Vertretern der USA und des Iran, die sich gegenseitig beschuldigten und jeweils die Ernennung der Gegenseite zum stellvertretenden Vorsitz der Konferenz ablehnten.

Der US-Vertreter warf dem Iran in seiner Rede vor, seine früheren nuklearen Aktivitäten „systematisch verschleiert und die Fakten verzerrt“ zu haben. Zudem habe der Iran über Jahre hinweg sein Atomprogramm in einer Weise vorangetrieben, die keinen glaubwürdigen zivilen Zweck erkennen lasse. Die USA erkennen daher nicht an, dass der Iran im Bereich der nuklearen Nichtverbreitung eine Führungsrolle beanspruchen könne.

Der iranische Vertreter wies diese Vorwürfe entschieden zurück. Er argumentierte, die USA seien das einzige Land, das jemals Atomwaffen eingesetzt habe, und würden zugleich ihr eigenes Atomwaffenarsenal weiter ausbauen, während sie sich selbst als „Schiedsrichter“ der Umsetzung des Atomwaffensperrvertrags darstellten. Dies sei weder begründet noch akzeptabel.

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Quelle: CRI

Schlagworte: USA,Iran,Schlagabtausch,Überprüfung,Atomwaffensperrvertrag