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Fertigungsindustrie

China stärkt seine Rolle als Knotenpunkt der globalen Lieferkette

german.china.org.cn  |  
28.04.2026

In der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao, die auch ein bedeutender Schiffbaustandort ist, hat die CSSC Engine kürzlich den ersten ammoniakbetriebenen langsamlaufenden Schiffsmotor des Landes ausgeliefert.

Die CSSC Engine hat Partnerschaften mit über 130 Unternehmen aus Ländern und Regionen wie Japan, Südkorea und Italien geschlossen. Durch die Integration fortschrittlicher Technologien und hochwertiger Komponenten entwickelt das Unternehmen LNG-, Methanol- und Ammoniak-betriebene Motoren für Handelsschiffe.

Arbeiter in der Werkstatt der CSSC Engine in Qingdao. (29. Mai 2025, Xinhua)

Hersteller wie CSSC Engine stützen Chinas Rolle als wichtiger Knotenpunkt in den globalen Lieferketten. China entwickelt sich somit von einer traditionellen Fertigungsmacht weiter und vertieft die Integration in internationale industrielle Netzwerke, was zur Sicherung der Stabilität der globalen Lieferkette beiträgt.

China bietet eine unübertroffene Widerstandsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit in Bezug auf Industrie- und Lieferketten. Im Jahr 2025 machte die Wertschöpfung der chinesischen Fertigungsindustrie fast 30 Prozent des weltweiten Gesamtwerts aus. Der Fertigungssektor des Landes ist seit 16 Jahren in Folge der weltweit größte.

In der Werkstatt der China YTO Group in der Stadt Luoyang in Zentralchina rollen Traktoren vom Fließband. Ein 180-PS-Radtraktor besteht aus über 1.300 Bauteilen. Das Unternehmen arbeitet mit mehr als 700 Zulieferern zusammen.

„Eine einzelne Maschine ist auf ein riesiges Lieferkettensystem angewiesen“, sagte Su Wensheng, stellvertretender Parteisekretär der China YTO Group.

Arbeiter an der Montagelinie für Großtraktoren der China YTO Group in Luoyang. (14. April 2026, Xinhua)  

YTO verkauft seine Traktoren in über 100 Länder und Regionen, darunter Märkte in Zentralasien, Osteuropa, Südamerika und Afrika. Das Unternehmen hat zudem Montagewerke in Ländern wie Kasachstan und Serbien errichtet.

Su erklärte, dass das Unternehmen vom Export fertiger Produkte zum Aufbau globalisierter Industrie- und Lieferketten übergeht, einschließlich der Montage im Ausland unter Verwendung von zerlegten Modulen.

Mit dem wachsenden Handel mit Zwischenprodukten integriert sich China weiter in globale Industriekette und treibt die Industrialisierung in Regionen wie Südostasien und Afrika voran.

Wang Jun, Vize-Leiter der Allgemeinen Zollverwaltung (GAC), sagte, dieser Handel sei ein wichtiger Motor für das Exportwachstum im Jahr 2025 und biete entscheidende Unterstützung für die globale industrielle Zusammenarbeit.

Lan Qingxin, Professor an der University of International Business and Economics (UIBE), betonte, dass sich China zu einem zentralen Knotenpunkt für den effizienten Fluss globaler Güter und Produktionsfaktoren entwickelt habe.

Ein hochvernetztes Logistiksystem ermögliche es China, sich mit hoher Zuverlässigkeit und Liefereffizienz an der globalen Arbeitsteilung zu beteiligen und damit Chinas Position als Schlüsselknotenpunkt in der globalen Lieferkette zu festigen, fügte Lan hinzu.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Fertigungsindustrie,China,globale Lieferkette