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Ausländische Unternehmen verstärken ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung in China

CRI  |  
29.04.2026

Die stetig verbesserte Forschungsinfrastruktur und das optimierte Innovationsökosystem in China haben immer mehr ausländische Unternehmen angelockt, die dort Forschungs- und Entwicklungszentren errichtet haben.

Laut offiziellen Daten des chinesischen Handelsministeriums sind die tatsächlichen Auslandsinvestitionen in Hightech-Services – angeführt von Dienstleistungen für Forschung, Entwicklung und Design – im ersten Quartal 2026 um 127,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

Christophe Bourdon, Geschäftsführer von LEO Pharma, einem weltweit führenden Unternehmen für die topische Behandlung von Psoriasis, äußerte sich dazu:

„Was mir gefällt und was ich diese Woche gesehen habe, ist ein Ökosystem, mit dem wir den nächsten Schritt machen können. Der Inkubator in Shanghai ist bemerkenswert. Er bietet alle Voraussetzungen: Es gibt viele Studenten und ein Ökosystem, in dem Grundlagenforschung und vorklinische sowie klinische Forschung betrieben werden können. Zudem gibt es eine digitale Infrastruktur, die dabei hilft, schnell voranzukommen. Ich bin also sehr zuversichtlich, dass China weiter an Fahrt gewinnen wird. Der wichtigste Schwerpunkt für mich ist dabei, worauf sich LEO auf diesem Weg konzentrieren wird.“

Laut Angaben des chinesischen Handelsministeriums gibt es in Beijing bis Ende März 332 ausländisch finanzierte Forschungs- und Entwicklungszentren. 55 davon wurden in diesem Jahr neu gegründet. In Shanghai ist die Zahl dieser Einrichtungen auf 647 gestiegen. Das sind 15 mehr als im Vorjahr.

Laut einer Umfrage der globalen Beratungsgesellschaft PwC unter Führungspersönlichkeiten planen etwa 42 Prozent der multinationalen Unternehmen (MNCs), sich in den nächsten zwei Jahren auf die Forschung und Entwicklung globaler Produkte und Dienstleistungen in China zu konzentrieren.

Zhao Yang, ein Beamter der Abteilung für die Verwaltung ausländischer Investitionen beim chinesischen Handelsministerium, erzählte:

„Chinas riesiger Markt, sein vollständiges Industriesystem und sein solides Innovationsökosystem haben ihre Vorteile voll freigesetzt. Ausländisch finanzierte Forschungs- und Entwicklungszentren in China erleben derzeit ein beschleunigtes Wachstum, sowohl in Bezug auf ihre Größe als auch auf ihre Qualität. Sie haben ihre Funktionen von der lokalen Anpassung ausgebaut und entwickeln sich zu globalen Innovationsstandorten.“


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Quelle: CRI

Schlagworte: Investitionen,Forschung,China