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China kritisiert Besuch von Yasukuni-Schrein durch japanische Politiker

CRI  |  
29.04.2026


Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian.

China hat den Besuch von 166 japanischen Politikern am Yasukuni-Schrein scharf kritisiert, in dem unter anderem japanische Kriegsverbrecher verehrt werden.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, sagte am Dienstag, der Yasukuni-Schrein sei das geistige Werkzeug und Symbol des japanischen Militarismus für Aggressionskriege und sei eigentlich ein „Schrein für Kriegsverbrecher“.

Japans Verhalten verletze die historische Gerechtigkeit und das menschliche Gewissen sowie stelle die Erfolge des Zweiten Weltkriegs und die internationale Nachkriegsordnung in Frage. China sei sehr empört darüber und verurteile dies scharf.

Zu der jüngsten Äußerung der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi über Japans Bereitschaft für einen langfristigen Krieg sagte Lin, Japan habe in der Geschichte Aggressionskriege gegen andere Länder geführt und spiele jetzt wieder die „Anspannung der Lage“ hoch. Wolle Japan erneut eine Wurzel für Unheil Ostasiens werden?

Der chinesische Ministeriumssprecher rief alle friedensliebenden Länder der Welt auf, höchst wachsam zu bleiben und den „Neomilitarismus“ Japans entschlossen zu dämpfen.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Besuch,Yasukuni-Schrein,japanische Politiker