China übernimmt turnusmäßige Präsidentschaft des UN-Sicherheitsrats
China hat am Freitag die turnusmäßige Präsidentschaft des UN-Sicherheitsrates übernommen. Am selben Tag forderte das Land die schnellstmögliche Wiederaufnahme der Schifffahrt in der Straße von Hormus und erklärte, die Schließung der strategischen Wasserstraße gefährde die globale Energieversorgung und belaste die Weltwirtschaft.
Auf einer Pressekonferenz im UN-Hauptquartier in New York erklärte Chinas Ständiger Vertreter Fu Cong, die Blockade der Straße von Hormus sei eine direkte Folge des „illegitimen Krieges der USA und Israels gegen den Iran“ – und füge der Weltwirtschaft erheblichen Schaden zu.
„Die Wurzel dieses Problems liegt im illegitimen Krieg der USA und Israels gegen den Iran, ein Krieg, der dem iranischen Volk und den Nachbarländern enormes Leid gebracht hat und dessen Auswirkungen weit reichen. Besonders die Schließung der Straße von Hormus schadet derzeit massiv dem Ölmarkt und der Weltwirtschaft, vor allem den Ländern des Globalen Südens“, so Fu.
Weiter betonte der chinesische UN-Botschafter, oberste Priorität habe nun die Aufrechterhaltung eines Waffenstillstands zwischen den USA, Israel und dem Iran. Sowohl Teheran als auch Washington müssten aktiv zur Wiederherstellung der Durchfahrt beitragen: Der Iran solle seine Beschränkungen aufheben, die USA ihre Seeblockade beenden.











