China fordert Japan zu Selbstkritik auf
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, erklärte am Donnerstag, die eigentliche Ursache für die derzeitigen Schwierigkeiten in den chinesisch-japanischen Beziehungen liege in den falschen Äußerungen der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi zu Taiwan. Japan solle Selbstreflexion betreiben und die notwendigen Voraussetzungen für einen normalen Austausch schaffen.
Zu dem provokativen Besuch des Präsidenten Paraguays in der chinesischen Region Taiwan, sagte Lin am gleichen Tag, China fordere die paraguayischen Behörden auf, sich frühzeitig auf die richtige Seite der Geschichte zu stellen, die richtige Entscheidung zu treffen, das Ein-China-Prinzip anzuerkennen und die sogenannten diplomatischen Beziehungen zu den Taiwaner Behörden abzubrechen.
Das Ein-China-Prinzip sei eine grundlegende Norm in den internationalen Beziehungen und der vorherrschende Konsens in der internationalen Gemeinschaft, so der chinesische Ministeriumssprecher weiter. 183 Länder hätten auf dessen Grundlage diplomatische Beziehungen zu China aufgenommen.











