Mehr als 90 Menschen von Hantavirus-betroffenem Kreuzfahrtschiff evakuiert
Mehr als 90 Menschen sind bis Samstagabend von dem vom Hantavirus betroffenen Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“ evakuiert worden. Dies gab die spanische Gesundheitsministerin Monica Garcia bekannt.
Es seien bereits die letzten beiden Flüge geplant, um die Passagiere bis Sonntag von den Kanarischen Inseln nach Hause zu bringen, so Garcia weiter.
Den von den spanischen Gesundheitsbehörden veröffentlichten Plänen zufolge wird die „MV Hondius“ nach Rotterdam fahren, um nach der Evakuierung aller Passagiere und nicht notwendigen Besatzungsmitglieder eine gründliche Desinfektion vorzunehmen. Der gesamte Evakuierungsprozess werde von Beamten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) überwacht.
Die WHO hatte den Hantavirus-Ausbruch an Bord der „MV Hondius“ am 3. Mai bestätigt. Bis zum 8. Mai waren insgesamt acht mit dem Virus in Zusammenhang stehende Fälle, darunter drei Todesfälle, gemeldet worden.
Hantavirus ist eine seltene Krankheit, die normalerweise mit Kontakt zu infizierten Nagetieren in Verbindung gebracht wird und schwere Atemwegserkrankungen verursachen kann.











