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CGTN-Umfrage über Wahrnehmungen der Beziehungen zwischen den USA und China

CRI  |  
12.05.2026

Im Vorfeld des Staatsbesuchs von US-Präsident Donald Trump in China vom 13. bis 15. Mai haben CGTN und die Renmin-Universität Chinas gemeinsam eine globale Umfrage zu den Beziehungen zwischen China und den USA veröffentlicht. Die Erhebung wurde vom Institut für Internationale Kommunikationsstudien in der Neuen Ära durchgeführt und umfasste 12.302 Befragte aus 39 Ländern. Die Online-Umfrage richtete sich an Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Dabei wurde die Stichprobe so angelegt, dass Alters- und Geschlechterverteilung den jeweiligen nationalen Volkszählungsdaten entsprechen. Neben großen entwickelten Volkswirtschaften wurden auch repräsentative Länder des Globalen Südens berücksichtigt.

Die Ergebnisse zeigen eine überwiegend positive Haltung gegenüber stabilen Beziehungen zwischen China und den USA. Weltweit sind 75 Prozent der Befragten der Ansicht, dass gesunde und stabile Beziehungen zwischen beiden Staaten für die internationale Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung sind. In Entwicklungsländern liegt die Zustimmung mit 78,3 Prozent sogar noch höher. Auch in den Vereinigten Staaten teilen 76,7 Prozent diese Auffassung.

Darüber hinaus glauben 67,9 Prozent der Befragten weltweit, dass China und die USA gegenseitigen Nutzen erzielen und Win-Win-Ergebnisse erreichen können. Handelskonflikte zwischen beiden Ländern werden von vielen nicht als unlösbar angesehen. Besonders hoch fällt die Zustimmung in Entwicklungsländern und in den USA aus, wo jeweils 72,8 Prozent diese Ansicht vertreten.

74,6 Prozent der weltweit Befragten sehen im Handel zwischen China und den USA grundsätzlich eine Beziehung des gegenseitigen Nutzens. In Entwicklungsländern beträgt die Zustimmung 78,2 Prozent. In den Vereinigten Staaten liegt sie mit 75,3 Prozent ebenfalls über dem globalen Durchschnitt.

Zudem sprechen sich 78,6 Prozent der Befragten dafür aus, dass China und die USA den Dialog auf Grundlage gegenseitigen Respekts intensivieren sollten, um Missverständnisse abzubauen. In Entwicklungsländern unterstützen dies 81,8 Prozent der Teilnehmer, während in den USA 78,3 Prozent dieser Meinung sind.

Auch in wirtschaftlichen und handelspolitischen Fragen wünschen sich die meisten Befragten eine konstruktive Zusammenarbeit: 77,9 Prozent weltweit vertreten die Auffassung, dass Wirtschafts- und Handelsbeziehungen als stabilisierender Faktor und nicht als Quelle von Konflikten in den Beziehungen zwischen China und den USA wirken sollten. In Entwicklungsländern liegt die Zustimmung bei 81,5 Prozent, in den Vereinigten Staaten bei 76,4 Prozent.

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Quelle: CRI

Schlagworte: CGTN-Umfrage,USA,China