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2026 World Digital Education Conference in Hangzhou eröffnet

CRI  |  
13.05.2026

Die 2026 World Digital Education Conference ist am Montag in Hangzhou in der ostchinesischen Provinz Zhejiang eröffnet worden.

Unter dem Motto „KI+Bildung: Transformation, Entwicklung und Governance“ zielt die dreitägige Konferenz darauf ab, eine offene und inklusive globale Dialogplattform aufzubauen sowie Konsens und Standards für die Governance Künstlicher Intelligenz (KI) im Bildungsbereich zu fördern.

Die Veranstaltung umfasst vier Programmpunkte: eine Eröffnungszeremonie, Plenarsitzungen, parallele Sitzungen sowie eine Abschlusszeremonie.

In seiner Rede bei der Eröffnungszeremonie erklärte der stellvertretende chinesische Staatspräsident Han Zheng am Montag, Staatspräsident Xi Jinping messe den tiefgreifenden Auswirkungen der KI auf die Bildung große Bedeutung bei und betone die Notwendigkeit, KI-Bildung auf allen Bildungsstufen und in der gesamten Gesellschaft zu fördern, um kontinuierlich hochqualifizierte Fachkräfte auszubilden.

China setze seine Strategie zur digitalen Transformation des Bildungswesens auf nationaler Ebene entschlossen um, beschleunige den Einsatz digitaler Technologien zur Förderung von Bildungsreformen und arbeite gemeinsam mit allen Beteiligten am Aufbau eines gerechteren, inklusiveren und nachhaltigeren globalen Ökosystems für digitale Bildung, so Han.

Han betonte, dass die integrierte Entwicklung digitaler Technologien wie KI und Bildung nicht nur eine bedeutende Chance für die globale Bildungsentwicklung darstelle, sondern auch eine gemeinsame Herausforderung für alle Staaten sei. China sei bereit, gemeinsam mit allen Seiten Entwicklungsvisionen und Governance-Ansätze für digitale Bildung zu erkunden, das Regel- und Standardsystem zu verbessern sowie die digitale Transformation und Innovation im Bildungsbereich voranzutreiben.

Anschließend unterbreitete er hierzu einen Vier-Punkte-Vorschlag:

Erstens sollten alle Seiten an einem menschenzentrierten Ansatz festhalten, der ursprünglichen Mission der Talentförderung treu bleiben und junge Menschen ausbilden, die über Problemlösungskompetenz verfügen, lebenslang lernen können, KI beherrschen und in der Lage sind, die zukünftige Entwicklung mitzugestalten.

Zweitens sollten Anstrengungen unternommen werden, die Prinzipien von Inklusivität und Fairness zu wahren, einen gleichberechtigten Zugang sicherzustellen und dafür zu sorgen, dass die Vorteile der integrierten Entwicklung von digitaler Technologie und Bildung mehr Menschen zugutekommen.

Drittens sei es notwendig, am Prinzip einer sicheren und geordneten Entwicklung von KI zum Wohle der Menschen festzuhalten, damit KI-Technologien tatsächlich der ganzheitlichen Entwicklung der Lernenden dienen können.

Viertens sollten Maßnahmen ergriffen werden, um Offenheit und gemeinsame Innovation zu fördern, den Austausch zwischen den Zivilisationen voranzutreiben, die internationale Zusammenarbeit zu vertiefen und gemeinsam die gesunde Entwicklung der digitalen Bildung zu fördern.

Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin, zugleich Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, richtete per Video eine Botschaft an die Zeremonie.

Der Generaldirektor der UNESCO, Khaled El-Enany, nahm ebenfalls an der Zeremonie teil und hielt eine Rede.

An der Eröffnungszeremonie nahmen mehr als 850 Personen teil, darunter Vertreter chinesischer und ausländischer Regierungsbehörden, internationaler Organisationen, Bildungseinrichtungen und Unternehmen sowie Experten und Wissenschaftler.

Vor der Eröffnungszeremonie besichtigte Han eine Ausstellung zu den Errungenschaften der Bildungsdigitalisierung.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Digital,Education,Hangzhou