China äußert Besorgnis über Äußerungen von Nicht-Atomwaffenstaaten zum Erwerb von Atomwaffen
China hat am Dienstag auf der elften Überprüfungskonferenz zum Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York Änderungsvorschläge zu einschlägigen Passagen des Entwurfs des Abschlussdokuments eingebracht.
Ein chinesischer Vertreter forderte dabei, den internationalen Konsens über die nukleare Abrüstung zu bekräftigen, und äußerte zugleich Besorgnis über Äußerungen von Nicht-Atomwaffenstaaten, die den Erwerb von Atomwaffen befürworten.
China hoffe, dass der Entwurf des Abschlussdokuments die relevanten Inhalte zur Wahrung und Bekräftigung des internationalen Konsenses über die nukleare Abrüstung widerspiegele, so der Vertreter.
Angesichts der erheblichen Unterschiede zwischen den Staaten hinsichtlich der Größe ihrer Nukleararsenale, ihrer Nuklearpolitik und ihres strategischen Sicherheitsumfelds müsse die nukleare Abrüstung stets den Grundsätzen der Wahrung der globalen strategischen Stabilität sowie der Gewährleistung der ungeschmälerten Sicherheit aller Staaten folgen. Derzeit sei die Verringerung der Rolle von Atomwaffen in der nationalen Sicherheitspolitik eine wichtige und praktikable Maßnahme zur Senkung des Risikos eines Atomkriegs.











