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Deutsche Unternehmen hoffen auf Entspannung im China-USA-Handelsstreit zur Stabilisierung ihrer Geschäfte

CRI  |  
13.05.2026

Deutsche Unternehmen hoffen, dass der bevorstehende Besuch von US-Präsident Donald Trump in China ihnen eine gewisse Entlastung bringen wird, da sie bislang die Hauptlast der Zölle tragen mussten.

Der deutsche Automobilsektor gehört zu den am stärksten betroffenen Branchen, von großen Automobilherstellern bis hin zu nachgelagerten Zulieferern in der Lieferkette.

Die angespannten Beziehungen zwischen China und den USA haben dem Geschäft von RA Consulting erheblich geschadet. Das deutsche Unternehmen entwickelt Softwaretools und elektronische Systeme für Fahrzeuge.

Es unterhält Niederlassungen sowohl in den USA als auch in China, und genau dort treffen die Zölle das Unternehmen besonders stark.

Im Softwaregeschäft konnte das Unternehmen in den vergangenen Jahren stabile Geschäfte in China verzeichnen. Problematisch ist jedoch, dass bestimmte technische Hardware aus den USA importiert werden muss, so Armin Rupalla, Geschäftsführer der RA Consulting GmbH.

Die Zölle haben die ohnehin bestehenden Probleme der angeschlagenen Automobilindustrie weiter verschärft. Für die deutsche Schlüsselindustrie ist die Lage verheerend.

„Unternehmen wie BMW, Audi und Volkswagen verzeichnen weltweit rückläufige Verkaufszahlen. Wir haben weltweit Überkapazitäten, und dieser Effekt betrifft alle. Ich bin seit 40 Jahren im Geschäft und würde sagen, es ist das größte Desaster, das ich je in der Automobilindustrie erlebt habe“, sagte Rupalla.

Auch die breitere deutsche Fertigungsindustrie ist betroffen.

„Der Handelskonflikt mit den USA wirkt sich direkt auf uns aus, insbesondere die im vergangenen Jahr verhängten Strafzölle auf Stahl, Aluminium und Maschinen. Diese Zölle haben die Exporte negativ beeinflusst, was für eine exportorientierte Industrie wie unsere immer problematisch ist. Die USA sind tatsächlich unser größter Einzelmarkt. Unsere Exporte dorthin sind jedoch um 12,7 Prozent eingebrochen, was erheblich ist“, sagte Claudia Barkowsky, Geschäftsführerin des China-Büros des Zentralverbands Deutscher Ingenieure.

Während die Globalisierung die Effizienz durch die Verlagerung der Produktion auf verschiedene Länder gesteigert hat, haben die eng verflochtenen Lieferketten die Hersteller zugleich stärker Zöllen ausgesetzt und zusätzliche Unsicherheit für langfristige Investitionen geschaffen.

„Unternehmen streben stets nach Planbarkeit. Sie suchen stabile Märkte, in denen man vorausschauend planen kann. Alles, was derzeit geschieht, untergräbt diese Verlässlichkeit. Wenn man davon ausgehen kann, dass es in den nächsten Jahren weitgehend stabil bleibt, kann man Investitionsentscheidungen treffen“, sagte Christoph Angerbauer, Leiter für internationale Angelegenheiten bei der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Deutsche Unternehmen,China,USA,Handelsstreit