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Leben kehrt in Nordchinas größtes Süßwasser-Feuchtgebiet zurück

CRI  |  
19.05.2026

Das chinesische Feuchtgebiet Baiyangdian, das einst stark verschmutzt war, verzeichnet dank verstärkter Umweltschutzmaßnahmen deutliche Verbesserungen der Wasserqualität sowie die allmähliche Rückkehr der Tierwelt.

Baiyangdian, das größte Süßwasser-Feuchtgebiet der nordchinesischen Ebene, ist zu einem zentralen Schwerpunkt der ökologischen Wiederherstellung in der Xiong’an New Area geworden, das als „Stadt der Zukunft“ gilt.

Vor Jahrzehnten boten diese Schilfgebiete während des Chinesischen Volkswiderstandskriegs gegen die japanische Aggression Partisanen Schutz. Heute wird das historische Feuchtgebiet von einer neuen Generation von Hütern bewahrt.

Technologie verändert die Art und Weise, wie das Gebiet überwacht und geschützt wird.

„Wir nutzen heute Satellitenfernerkundung und Drohnen mit hyperspektralen Sensoren, um potenziell verschmutzte Bereiche schnell zu identifizieren. Zudem setzen wir automatisierte KI-basierte Wasseranalysesysteme und intelligente Umweltmanagementplattformen für eine 24-Stunden-Überwachung ein. Diese technischen Mittel tragen dazu bei, die Wasserqualität Baiyangdians stabil zu halten und die langfristige ökologische Gesundheit des Feuchtgebiets zu sichern“, sagte Kang Tianyu, Analyst im ökologischen und umweltbezogenen Überwachungszentrum von Xiong’an.

Die Wasserqualität blieb nach großangelegten Reinigungs-, ökologischen Wiederauffüllungs- und Schutzmaßnahmen fünf Jahre in Folge auf einem stabilen, gesundheitskonformen Niveau.

„Baiyangdian verfolgt einen Ansatz, der internen und externen Schutz verbindet, sowohl Ursachen als auch Symptome der Umweltprobleme adressiert und Wiederherstellung mit Schutzmaßnahmen kombiniert. Wir haben eine koordinierte, systematische und umfassende Bewirtschaftung des gesamten Einzugsgebiets vorangetrieben. Dadurch hat Baiyangdian seinen früheren Glanz als ‚Lotusteiche, Schilfwälder und Vogelparadies‘ zurückgewonnen“, sagte Geng Runzhe, Direktor des Forschungszentrums für Umwelt- und Wirtschaftspolitik im Bereich Natur und Ökologie.

Nach Jahren des Umweltschutzes und der ökologischen Wiederherstellung kehrt die Tierwelt zunehmend in die Feuchtgebiete zurück. Selbst die stark gefährdete Baermoorente, oft als „Großer Panda der Vögel“ bezeichnet, wird inzwischen wieder regelmäßig gesichtet.

Der lokale Schilf-Künstler Liu Yongle hat die Veränderung Baiyangdians aus erster Hand erlebt. Das Feuchtgebiet, an das er sich aus seiner Kindheit erinnert, geprägt von Lotusfeldern, Schilfgebieten und Vogelwelt, ist heute wieder in weiten Teilen zurückgekehrt.

„Als Einheimischer bin ich sehr stolz, die Umweltveränderungen in meiner Heimat und die Rückkehr so vieler Vögel zu sehen. Das inspiriert mich natürlich in meiner Arbeit und dazu, meine Wertschätzung für diese Schönheit durch Schilfkunst mit mehr Menschen zu teilen“, sagte Liu.

Die Erholung Baiyangdians spiegelt Chinas Erfahrungen wider, Modernisierung und Umweltschutz in Einklang zu bringen und bietet zugleich wertvolle Impulse für die globale ökologische Governance.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Süßwasser,Feuchtgebiet,Baiyangdian