China und USA lösen gemeinsam transnationalen Kriminalfall
Chinesische und US-amerikanische Strafverfolgungsbehörden haben gemeinsam einen Fall von illegalem Handel mit neuen psychoaktiven Substanzen aufgeklärt. Dies teilte das chinesische Ministerium für öffentliche Sicherheit (MPS) am Donnerstag mit.
Das Drogenkontrollbüro des MPS und die US-amerikanische Behörde zur Bekämpfung von Drogenmissbrauch (DEA) hätten bereits 2024 eine gemeinsame Untersuchung zu dem Fall eingeleitet, so das Ministerium mit.
Im Februar 2026 nahm die Polizei in der nordchinesischen Stadt Tianjin einen Verdächtigen mit dem Nachnamen Gong auf Grundlage von Hinweisen der US-Seite fest. Zuvor hatten US-Behörden einen amerikanischen Verdächtigen im US-Bundesstaat Georgia festgenommen, der mit demselben Fall in Verbindung stand.
Die erfolgreiche Aufklärung des Falles zeige den institutionalisierten Charakter der chinesisch-amerikanischen Zusammenarbeit bei der Drogenbekämpfung. Sie sei ein weiteres praktisches Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität. Zugleich unterstrichen die Ermittlungen die entschlossene Haltung der Strafverfolgungsbehörden beider Länder, keinerlei Toleranz gegenüber Drogenkriminalität und damit verbundenen transnationalen Straftaten zu zeigen.











