Wettkampfradfahrer fahren durch die atemberaubende Landschaft des Sayram-Sees in Xinjiang

Wettkampfradfahrer fuhren durch die spektakuläre Naturlandschaft des Sayram-Sees im nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang, als die 18. Ausgabe der Tour of Sayram am Montag zu Ende ging. Dabei setzte sich ein heimischer Favorit gegen internationale Konkurrenz durch und sicherte sich den Gesamtsieg.
Die abschließende 90 Kilometer lange Etappe, die für ihre atemberaubende Landschaft und ihre hohen sportlichen Anforderungen bekannt ist, verläuft auf einer durchschnittlichen Höhe von über 2.000 Metern. Entlang des Ufers des Sayram-Sees im Mongolischen Autonomen Bezirk Bortala stellen starke Winde die Fahrer zusätzlich vor Herausforderungen.
Das Finale wird oft als die „schönste Etappe“ bezeichnet, da die Rundfahrt ihre eindrucksvollste Strecke bis zum Schluss aufhebt. Die Route inspiriert die Fahrer dazu, vor einer spektakulären Kulisse Geschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern pro Stunde zu erreichen.
Nach einem hart umkämpften Rennen gewann der heimische Favorit Hahailisi Habudeli sowohl die Schlussetappe als auch die prestigeträchtige Gesamt-Einzelwertung. Damit sicherte er sich das Gelbe Trikot und erfüllte sich seinen Traum vom Gesamtsieg.
„Ich hatte eigentlich nur vor, im Feld mitzufahren und meinen zweiten Platz zu verteidigen. Aber dann konnte ich mich absetzen und die Etappe gewinnen. Den Gesamtsieg zu holen, war mein Traum, und heute ist er wahr geworden. Die Tour of Sayram Lake ist das schönste Rennen überhaupt – Berge, See, Schnee und Graslandschaften an einem Ort. Absolut wunderschön“, sagte Habudeli.
Der Lokalmatador bewahrte dabei die Nerven gegen starke internationale Konkurrenz. Der Russe Michail Muchin belegte den zweiten Platz, während Uladzislau Jarasch aus Belarus Dritter wurde.
Nach sechs kräftezehrenden Etappen über eine Gesamtdistanz von mehr als 500 Kilometern gewann Zachary Patterson aus Neuseeland das Grüne Trikot für den besten Sprinter und stellte damit während des gesamten Wettbewerbs seine Stärke unter Beweis.
Ursprünglich als lokale Veranstaltung ins Leben gerufen, hat sich die Tour of Sayram inzwischen zu einem bedeutenden internationalen Sportereignis entwickelt, das Radfahrer aus aller Welt anzieht. Lokale Behörden erklärten, die Rundfahrt solle die landschaftliche Schönheit, den kulturellen Reichtum und die Offenheit Xinjiangs der Welt präsentieren.
„Seit 2007 hat sich die Tour of Sayram Lake innerhalb von 18 Jahren zu einer Veranstaltung von Weltrang entwickelt. Wir werden das Rennen weiterhin als Plattform nutzen, um unsere Marke auszubauen, seine positive Wirkung zu verstärken und noch mehr Besucher am Sayram-See willkommen zu heißen“, sagte Na Narengaowa, Direktorin des Amts für Kultur, Sport, Rundfunk, Fernsehen und Tourismus des Mongolischen Autonomen Bezirks Bortala.












